Freitag, 5. August 2022

CD-Review: Streambleed "United In Hatred"

 
STREAMBLEED ist zurück. Das Quintett aus Österreich meldet sich vier Jahre nach dem Release der Debütscheibe "Enslave The World Forever" mit einem neuen Album zurück. Die aktuelle Veröffentlichung hört auf den Namen "United In Hatred" und entstand in großen Teilen während der Pandemie. Ob sich die langen Abende im Proberaum ausgezahlt haben und das Zweitwerk hält, was der Promozettel verspricht, klären wir in der Folge.

Freitag, 29. Juli 2022

CD-Review: Profet "Into The Void"


Lange hat es gedauert, nun ist es endlich da: das neuste Album der Grünberger Death-Thrasher von PROFET. Das letzte Studiowerk der Hessen stammt noch aus dem Jahr 2015 und mit "Into The Void" will man jetzt beweisen wie viel sich seit dem verändert hat!

Dienstag, 19. Juli 2022

CD-Review: Drudensang "Tuiflsrijtt"

Es ist schon eine Weile her, dass DRUDENSANG bei Totgehoert zu Gast waren. 2015 hatte ich mich noch mit ihrer zweiten Demokassette "Prinzipien der Graumsamkeit" beschäftigt und nun sieben Jahre später haben sie ihre Diskographie um einige Singles, Splits und Live-Scheiben erweitert. Allerdings ist erst in diesem Jahr ihre erste Full Length "Tuiflsrijtt" auf den Markt gekommen, die allein schon wegen dem aufwendigen Video zu 'Raserey der Krampen' einiges an Aufsehen erregt hat. All das ist Grund genug einen genaueren Blick auf das Studiodebüt des bayrischen Kollektivs zu werfen.

Freitag, 8. Juli 2022

Reingehört: Svar "Under A Sky Full Of Thunder"

SVAR. Das ist ein polnisches Black-Metal-Projekt, das vom VOID-OF-SYMPATHY-Gitarristen Kamil Bolesta in Eigenregie vor zwei Jahren gegründet wurde. Nach der Debüt-EP "Behind The Veil" ist die neuste Scheibe "Under A Sky Full Of Thunder" (ebenfalls eine EP) der zweite Release unter dem SVAR-Banner und ist der slavischen Mythologie gewidmet. Ob die vier Songs wirklich ein würdiger Tribut an Perun sind oder mehr nach gehäckseltem Perlhuhn klingen, klären wir in der Folge.

Freitag, 1. Juli 2022

Reingehört: Dead Chasm s/t

 

Ich hatte mir eigentlich vor einiger Zeit vorgenommen gehabt Promos nicht all zu lange ungehört herumliegen zu lassen. Allerdings passiert es dann doch gelegentlich, dass die eine oder andere Platte auf meinem Plie Of Shame landet. DEAD CHASM ist genau so ein Fall. Die NorditalienerInnen haben bereits im März ihr selbst-betiteltes Debüt veröffentlicht und ich kam bisher nicht dazu mich näher damit zu befassen. Da allerdings die Vinyl-Version der Scheibe gerade erst vor einer Woche erschienen ist, nehme ich dies zum Anlass dem Death-Metal-Trio hier endlich eine Bühne zu bieten.

Freitag, 24. Juni 2022

CD-Review: Paganizer "Beyond The Macabre"

 

Solange Rogga Johansson noch regelmäßig Platten veröffentlicht, kann die Welt noch nicht komplett verloren sein. Zumindest kommt mir dieser Gedanke, als ich bemerke, dass just heute sein neues Album "Beyond The Macabre" erschienen ist. Es ist nunmehr die 12. Scheibe von PAGANIZER und die trölfzillionste Metal-Scheibe, bei der Rogga seine Finger im Spiel hat. Der alte Schwede gehört zu den produktivsten Musikern im Death-Metal-Kosmos, was irgendwie auch zu einem Running Gag in der Szene geworden ist. Allerdings beweist der Extreme-Metal-Musiker auch immer wieder, dass er unglaublich viel Kreativität und Spielfreude besitzt. Also, was erwartet uns auf der neuen Scheibe? Mehr vom selben oder gibt es hier echte Überraschungen? Lasst es uns herausfinden.

Freitag, 17. Juni 2022

CD-Review: Crisis Benoit "El culto de la muerte"

 

Manchmal ist es ein besonderer Bandname, der mich dazu bewegt, mir eine digitale Promo genauer anzuschauen. So war es auch bei den italenischen Deathgrindern von CRISIS BENOIT. Denn jeder, der Ende der 1990er Jahre oder in den frühen 2000er Jahren Wrestling geschaut hat, sollte die tragische Anspielung sofort verstehen. Allen, bei denen jetzt nur Fragezeichen über der Schädeldecke aufploppen, erkläre ich gerne, was es damit auf sich hat und verrate euch auch noch ganz nebenbei ob es sich lohnt in das Debütalbum "El culto de la muerte" reinzuhören.

Mittwoch, 8. Juni 2022

Reingehört: Reflexor "Ghostwriter"

 

REFLEXOR sind eine Thrash-Metal-Kapelle aus Gießen und damit Teil der sehr pulsierenden Old-School-Metal-Szene in Mittelhessen. Von klassischem Death Metal über traditionsbewussten Heavy Metal bis hin zu Speed Metal findet der Kuttenträger dort alles, was sein puristisches Herz begehrt. Der spezielle Stil, den das Quintett fährt, ist allerdings wiederum etwas besonderes für die Region. Was genau die neue EP "Ghostwriter" so hörenswert macht, wollen wir in der Folge klären.

Montag, 30. Mai 2022

Angehört: Japanische Kampfhörspiele & Kinski " TRIBUTOR - A Torment To Kreator" (Split)

 

Es gibt Dinge mit denen man rechnet: zum Beispiel mit einer 7'' Grindcore-Split. Und dann gibt es Dinge mit denen man nicht unbedingt rechnet: wie einer Grindcore-Split die KREATOR Tribut leistet. Aber genau das machen KINSKI und JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE (kurz JAKAs) auf ihrer kommenden Split. Die beiden Grind-Kapellen aus NRW haben sich jeweils ein Stück der Thrash-Legende aus Altenessen geschnappt und es stilistisch neu interpretiert. Unter dem Banner "TRIBUTOR - A Torment To Kreator" wird das Ergebnis im Juni auf Vinyl erscheinen und ob die Mission geglückt ist, sage ich euch in der Folge.

Donnerstag, 26. Mai 2022

Unerhört: Von Kultureller Aneignung und Anti-Black Metal



Es ist beinahe schon fast eine Tradition geworden. Seit 2020 kommt Host of Cinder, der seit etlichen Jahren selbst im Black-Metal-Underground aktiv ist, mit einem Gastbeitrag auf mich zu. Die Beiträge über BEYOND THE BLACK und Boomer Metal kamen bei euch in der Vergangenheit schon ausgesprochen gut an und mit diesem Beitrag wird das Triple vollgemacht. Es geht heute um Black Metal und wie gewisse Menschen damit umgehen beziehungsweise dieses Genre für ihre eigenen Zwecke versuchen zu vereinnahmen.

Montag, 16. Mai 2022

Reingehört: Panzerkrieg 666 - "EP 2022" (self-titled)

Wer sich nur auf Alben konzentriert und die gute alte EP links liegen lässt, sollte wissen, dass ihm dadurch einige gute Bands durch die Lappen gehen könnten oder er sie erst deutlich später kennen lernen wird. Im Falle von PANZERKRIEG666 wäre das besonders ärgerlich. Denn die beiden Herren aus NRW sind schon jetzt ein heißer Anwärter auf den Extreme Metal Newcomer 2022. Ihre selbst-betitelte Debüt-EP ist gerade erschienen, wobei die beiden Musiker dahinter bei Leibe keine Frischlinge sind.

Montag, 9. Mai 2022

Reingehört: Death Apocalypse "Scars To The Flesh"

 

DEATH APOCALYPSE! Bei so einem Namen weiß man definitiv was man bekommt. Das klingt nach tiefen Growls, ebenso tiefgestimmten Gitarren und aggressivem Drumming und was soll ich sagen? "Scars To The Flesh" liefert genau das, was es verspricht.

Montag, 2. Mai 2022

CD-Review: Sumerian Tombs s/t

Ich weiß schon was der eine oder andere denkt, wenn er den Namen SUMERIAN TOMBS liest: das sieht ja bereits auf Anhieb nach der perfekten Band für Ván Records aus. Denn einerseits ist irgendwas mit Sumerern immer gut (weil alt und exotisch) und zum anderen nimmt das Label gefühlt ohnehin alles unter Vertrag, was den Anschein macht inhaltsschwanger und okkult zu sein. Aber lasst uns nicht zu voreilig urteilen! Das wäre nämlich eine viel zu oberflächliche und populistische Sichtweise, die nur Zyniker bei der vorliegenden Promo einnehmen würden. Bei Totgehoert schürfen wir allerdings tiefer und versuchen herauszufinden was es tatsächlich mit der Kölner Kapelle auf sich hat. Dementsprechend nehmen wir das selbst betitelte Debüt der fünf Herren in der Folge genauer unter die Lupe.

Montag, 25. April 2022

CD-Review: Anheim "Anihorim"

 
Man mag mir vorwerfen, dass ich beim Thema ANHEIM etwas befangen sein mag. Immerhin verstehe ich mich mit der Band seit ihrer Debüt-EP recht gut und zusammen mit meiner Band BLAKYLLE haben wir uns auch schon eine Bühne geteilt. Wie kann ich da also eine objektive Note für das erste Full-Length-Album "Anihorim" vergeben? 

Donnerstag, 21. April 2022

Event-Tipp: Party.San Open Air 2022

 

Seit der letzten Ausgabe des Party.San Open Air ist gefühlt eine Ewigkeit vergangen. 2019 hätte niemand gedacht, dass das Party.San Open Air, das seit über zwei Jahrzehnten eine feste Konstante im Festivalkalender eines jeden Extreme-Metalheads ist, gleich zweimal hintereinander zu einer Zwangspause gezwungen werden würde. Besonders ich nicht, der aus beruflichen Gründe nach acht aufeinanderfolgenden Besuchen 2019 eine persönliche Auszeit vom Festival in Obermehler einlegen musste, sehnt sich zurück auf den härtesten Flugplatz Deutschlands. 

Freitag, 15. April 2022

CD-Review: Scalpture "Feldwärts"

Ich hatte es ja schon im Review zu HAGALAS erwähnt gehabt. Auch wenn es im Metal (und besonders im Death Metal) völlig normal ist über Kriege zu singen, bewertet man solche Lyrics und Thematiken dieser Tage noch einmal anders als man es noch vor wenigen Monaten getan hätte. Vor allem dann wenn eine Band nicht abstrakt, sondern wie SCALPTURE über konkrete historische Geschehnisse singt. Wie auch schon auf der letzten Scheibe geht es nämlich auf "Feldwärts", um den Ersten Weltkrieg und seine vielen Schrecken, die aktuell wieder unangenehm realistisch erscheinen. 

Montag, 11. April 2022

CD-Review: Feaces Christ "Gimme Morgue!"

 

Sagen wir doch einfach mal wie es ist! Die meisten Underground-Death-Metal-Bands klingen alle gleich. Gerade gegen Ende der 2010er kam für jede herausragende Scheibe, die die Grenzen des Genres neu ausgelotet hat, mindestens ein Dutzend Alben auf den Markt, die schlichtweg generisch waren und wahlweise "Leprosy", "Left Hand Path" oder "The Rack" kopiert haben. Umso mehr freut es mich, dass es Bands wie FEACES CHRIST gibt. Die Regensburger verbinden auf "Gimme Morgue!" feinsten Old-School Death Metal mit rabiatem Crustpunk. 

Montag, 4. April 2022

Reingehört: Hagalas "As A Unit"

 

Es ist irgendwie seltsam und erschreckend zugleich, wenn man sogar schon in einem Promozettel lesen muss, dass es sich beim Thema "Krieg" um einen tagesaktuellen Sachverhalt handelt, der nicht weit von der eigenen Heimat stattfindet. Allerdings kann man HAGALAS bei dieser Einschätzung leider nur zustimmen und die Tatsache, dass es hier sich um eine Band aus Finnland handelt, die noch näher an Russland dran ist, macht die EP "As A Unit" noch ein Stück spezieller.

Samstag, 26. März 2022

CD-Review: Chaos Invocation "Devil, Stone & Man"

 
Es ist schon etwas her, dass die Rheinland-Pfälzer von CHAOS INVOCATON ein neues Album veröffentlicht haben. Nach vier Jahren liegt nun aber endlich mit "Devil, Stone & Man" das vierte Studioalbum der orthodoxen Schwarzmetaller vor und lasst uns direkt ohne weitere Vorrede in die Full-Length eintauchen. Wir haben hier eine Menge worüber wir reden müssen.

Donnerstag, 17. März 2022

Angehört: Skognatt | Wehmut (Split)


SKOGNATT gehört zu den Stammgästen bei uns. Nur wenige Interpreten haben bereits vier Beiträge und mehr auf diesem Blog gewidmet bekommen. Da allerdings die musikalische Qualität stets gestimmt hat und wir es hier zusätzlich mit einer Split zu tun haben, die uns mit WEHMUT auch gleich noch einen zweiten Schwarzmetall-Solokünstler präsentiert, versteht es sich qausi von selbst, dass ich hier ein Ohr riskiere.

Freitag, 11. März 2022

CD-Review: Aller Sterne Untergang "Sturmtief Nordwest"

 
Bevor wir in das heutige Review einsteigen, muss ich zuallererst Astro, dem Musiker hinter ALLER STERNE UNTERGANG, meinen Respekt aussprechen. Nicht viele Projekte und Bands schicken weiterhin ihre Releases an kleine Magazine und Blogger, nachdem sie in der Vergangenheit mittelmäßig bis negativ rezensiert worden sind. Astro allerdings hat mir trotz meiner letzten Kritik auch sein 2021er Album "Sturmtief Nordwest" zugeschickt. Allein schon wegen dieser Unbefangenheit wage ich mich an seinen neuen Dreher heran. 

Donnerstag, 3. März 2022

CD-Review: Skarntyde "Flukt fra menneskeligheten"

 

Die beiden Mitglieder von SKARNTYDE kommen aus der südlichsten Provinz Norwegens: Oberbayern! Gebt es zu, ihr dachtet auch dass Black Metaller, die sowohl einen norwegischen Bandnamen als auch norwegische Song-Texte haben zwangsläufig aus Norwegen kommen müssen. In diesem Fall wird euch dieses Duo Lügen strafen! "Flukt fra menneskeligheten"(zu Deutsch, "Flucht vor der Menschheit") ist nach der 2019er Demo das offizielle Full-Length-Debüt der süddeutschen Schwarzheimer und abseits  von dieser Einleitung, will ich mich dieses Mal zurückhalten und nicht in jedem zweiten Satz auf dem fremdsprachlichen Konzept der Band herumreiten.

Mittwoch, 23. Februar 2022

Reingehört: Finistère "Aux Morts"

FINISTÈRE ist ein deutsches Ein-Mann-Projekt, das sich dem Black Metal verschrieben hat. "Aux Morts" ist der zweite EP der Kapelle, die mit "Decline And Fall" letztes Jahr ihr Debüt veröffentlicht hat. So weit, so unspektakulär. Gefühlt bekomme ich alle drei Wochen Scheiben von schwarzmetallischen Soloprojekten zugeschickt, die sich gerade erst gegründet haben - nur um nach kurzer Zeit wieder in die Bedeutungslosigkeit abzudriften ohne eine nennenswerte Leistung erbracht zu haben. In diesem Fall ist aber einiges anders.

Donnerstag, 17. Februar 2022

CD-Review: Schrat "Seelenfresser"

Das Besetzungskarussell drehte sich schon immer schnell bei der Augsburger Black-Metal-Kapelle SCHRAT. Laut Metal-Archives hat man sechs feste und drei Live-Mitglieder  in fast zwei Jahrzehnten Bandbestehen kommen und gehen sehen. So saß für "Seelenfresserdas einzig verbliebene Gründungsmitglied Gråin allein mit Drummer Tomasz "Nefastus" Helberg (der auch erst 2021 in die Band eingestiegen ist) im Studio herum und kümmerte sich dieses Mal abseits vom Schlagzeug um alles selbst. Ob das Multitasking geglückt ist oder die Mehrfachbelastung zu groß gewesen ist, wollen wir gemeinsam herausfinden.

Donnerstag, 10. Februar 2022

CD-Review: Temple Of Evil "Apolytrosis"

Heute soll es um TEMPLE OF EVIL gehen, die uns endlich die brennende Frage beantworten, wie es um die Qualität des Black Metal auf Zypern bestellt ist. Der Fünfer aus Nicosia hat mit "Apolytrosis" 2021 sogar schon sein zweites Studioalbum auf den Markt geworfen und entsprechend interessiert, lege ich die Scheibe in mein Abspielgerät. 

Freitag, 4. Februar 2022

Reingehört: Spreading Miasma EP (self-titled)

Ich hätte schon fast nicht mehr damit gerechnet, dass zu meinen Lebzeiten ein neuer Release der hessischen Death-Metaller von SPREADING MIASMA das Licht der Welt erblickt. Denn nachdem 2012 ihre Debüt-EP "Illumination" erschien, spielte man sich zwar über Jahre hinweg die Pobacken wund, aber es gab kein neues Futter für die heimische Anlage. Das Erscheinen eines neuen Lebenszeichens der Gießener Band wurde für mich immer mehr zu einem Running Gag á la Duke Nukem Forever oder "Chinese Forever" von GUNS N ROSES. Aber genauso wie die genannten Referenzen musste auch dieser Witz irgendwann einmal ein Ende haben und so erscheint nach fast genau einer Dekade mit der selbst betitelten EP nun endlich der Nachfolger zu "Illumination". Es versteht sich von selbst, dass ich hier ein Ohr riskieren muss. 

Mittwoch, 26. Januar 2022

Reingehört: Abschwörung "Manifeste des Zorns"

 

Eines muss man ABSCHWÖRUNG wirklich lassen. Sie lassen sich von schlechten Reviews nicht entmutigen. Denn sie haben mir ihre aktuelle Scheibe "Manifeste Des Zorns" zugeschickt, obwohl ich die letzte Split "Four Ways To Agony" in Grund und Boden kritisiert habe, wo die beiden Nordrhein-Westfalen ebenfalls beteiligt waren (ich bin übrigens immer noch überzeugt davon, dass die beiden Musiker tatsächlich hinter allen vier Bands dieser Split stecken). Hartnäckigkeit soll aber in jedem Fall belohnt werden und ich widme mich deswegen ein weiteres Mal der Schwarzmetallkapelle aus dem Hause Black Blood Records.

Donnerstag, 20. Januar 2022

CD-Review: Stormkvlt "Europas Weg zum Grab"

"Europas Weg Zum Grab" klingt auf den ersten Blick wie der Name eines tiefsinnigen Darkfolk-Albums, jedoch handelt es sich bei dieser Platte um das Debütalbum des Ostfriesen Draugr, der unter dem Banner STORM KVLT bereits zwei Demos herausgebracht hat, die wir in der Vergangenheit ebenfalls besprochen hatten. Da macht es natürlich Sinn, dass wir auch einen Blick auf die erste Full-Length des Ein-Mann-Projekts werfen.

Mittwoch, 12. Januar 2022

CD-Review: Gráb "Zeitlang"

2021 war für mich persönlich ein eher durchwachsenes Jahr in Sachen Musik und insbesondere (Black) Metal. Bands und Alben gab es zwar durchaus zuhauf. Allerdings alles sowohl stilistisch als auch musikalisch zu leicht durchschaubar. Man nehme einfach ein Frontcover auf denen gemalte Naturlandschaften und tragisch in Szene gesetzten Menschen abgebildet sind (hat gleich diesen gewissen DSBM – Touch). Dazu vielleicht noch ein paar Runen oder andere Symbole aus dem naturesoterischen Bereich. Musikalisch die üblichen drei Akkorde und ein Standard – Blastbeat, gepaart mit einem ebenso standardisierten Krächzgesang – fertig ist das nächste "Full Album" – Video für den Black Metal Promotion – Kanal auf Youtube. Klar gibt es auch hier die eine oder andere Perle zu entdecken. Jedoch war mir in letzter Zeit auf diesem Format das Motto "Quantität statt Qualität" zu sehr vertreten.
Doch picken wir uns mal eine der Perlen raus: Und in diesem Falle reden wir von der bayerischen Formation GRÁB, deren Name mir schon 2017 im Internet begegnete. Anfang 2021 ergatterte ich ein limitiertes Tape des Duos. Auf diesem war ein kleiner Appetithappen in Form von drei Songs vertreten. Via Social Media wurde man immer wieder mal angefixt und so konnte ich es kaum erwarten das Langspiel-Debüt genannt "Zeitlang" endlich zu hören. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ob das jetzt an dem wirklich guten Marketing lag, dass dieses Projekt gleich in aller Munde war?! Vielleicht, letztendlich muss aber die Musik überzeugen. Und das Schaffen GRÁB mit Leichtigkeit. 

Freitag, 7. Januar 2022

CD-Review: Cataleptic "The Tragedy"


Finnischer Melodic Death Doom. Das klingt auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Die Bestandteile sollten mir auf dem Papier zusagen, aber kann mich CATALEPTIC wirklich überzeugen? Finden wir es heraus und schmeißen ihr aktuelles Album "The Tragedy" in die Anlage.