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Donnerstag, 17. März 2022

Angehört: Skognatt | Wehmut (Split)


SKOGNATT gehört zu den Stammgästen bei uns. Nur wenige Interpreten haben bereits vier Beiträge und mehr auf diesem Blog gewidmet bekommen. Da allerdings die musikalische Qualität stets gestimmt hat und wir es hier zusätzlich mit einer Split zu tun haben, die uns mit WEHMUT auch gleich noch einen zweiten Schwarzmetall-Solokünstler präsentiert, versteht es sich qausi von selbst, dass ich hier ein Ohr riskiere.

Montag, 16. August 2021

Reingehört: Thy Light EP s/t

THY LIGHT? Es ist selten, dass mich eine Promo von einer Band erreicht, mit der ich mich auch schon vor meiner Zeit bei Totgehört auseinandergesetzt habe. Das Projekt um die beiden Brasilianer Alex Witchfinder und Paolo Bruno habe ich bereits in den späten 2000ern durch Kumpels kennengelernt, die sehr stark von der damaligen DSBM-Szene angefixt waren und da war ein Kontakt mit der vorliegenden Band unvermeidlich. Die erste Demo "Suici.De.Depression" gehört zu den Releases dieser Bewegung, die man sich auch heute noch sehr gut anhören kann, was nicht für alle depressiven BM-Platten von damals gilt. 2013, nach dem Release des Debütalbums "No Morrow Shall Dawn", wurde es etwas stiller um die beiden Musiker, die mittlerweile auch in Europa wohnen (einer in Schottland, der andere in Deutschland). Umso mehr freut es mich, dass es nun endlich ein neues Lebenszeichen aus dem Studio gibt! Die selbst-betitelte EP ist seit Juni auf dem Markt  und ich verstehe nicht, wieso nicht mehr Menschen darüber sprechen.

Freitag, 7. Mai 2021

Reingehört: Suizid "Wo Trauer Niemals Endet"


Bei einem Bandnamen wie SUIZID und einem Plattentitel wie "Wo Trauer Niemals Endet" kommt man relativ schnell darauf, dass es sich um Depressive Suicidal Black Metal (kurz DSBM) handeln muss. Okay, es könnte auch ein Release aus dem Gothic-Bereich sein, aber solche Veröffentlichungen erreichen mich dann doch eher selten. Wie dem auch sei, riskieren wir ein Ohr!

Sonntag, 17. Januar 2021

Reingehört: Hovert "Omyt"

D.S.B.M. - vier Buchstaben, die vor etwas mehr als zehn Jahren Black-Metal-Gruppen spalten konnten. Für die einen war dieser hochemotionale und atmosphärische Spross der wachsenden Schwarzwurzelverästelungen die innovative Marschrichtung, der es in den den frühen 2010ern zu folgen galt, für die anderen war es dilettantisches Rumgejammer von verkappten Emos, die gestern angefangen haben eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen und es gab sowohl Perlen als auch Ausschuss innerhalb dieser Bewegung. In welche Kategorie sich das russische Soloprojekt HOVERT mit seinem Album "OMYT" einsortiert werden wir in diesem Beitrag klären.

Freitag, 25. Dezember 2020

Reingehört: Northorn "The Art Of Destruction"

Ich habe zuletzt ein richtig dickes Promo-Paket mit aktuellen Veröffentlichungen von Talheim Records zugeschickt bekommen. Einem Wiener Label, das sich sehr stark dem Black- und Extreme-Metal-Untergrund verschieben hat. Unter diesem CD-Bündel findet sich auch eine Bands namens NORTHORN, die mit Indonesien eine recht exotische Heimat hat (Kenner wissen natürlich, dass die Metal-Szene in Südostasien innerhalb der letzten Jahre immer stärker gewachsen ist). Bereits 2017 brachte diese (ursprünglich als Ein-Mann-Projekt gegründete) Truppe ihre bisher letzte EP namens "The Art Of Destruction" auf den Markt. In diesem Jahr kommt ein neues Mini-Album mit gleichen Namen heraus, das aber nur eine kleine Schnittmenge mit dem letzten Release hat.

Mittwoch, 8. April 2020

CD-Review: Wigrid "Entfremdungsmoment"

Ich glaube ich habe bisher keinem anderen Album so viele Durchläufe vorab gegeben bevor ich es rezensiert habe wie dieses hier. Allerdings ist "Entfremdungsmoment" auch alles andere als die übliche Black-Metal-Kost. Bereits seit September 2019 liegt das dritte Album von WIGRID bei mir herum und ich hatte es in dieser Zeit einfach nicht geschafft diese Promo zu rezensieren. Wieso und warum sollt ihr in dieser Folge erfahren.

Sonntag, 23. Oktober 2016

CD-Review: Eufori "Humörsvängningar"

"Depressive Black Metal? Das gibt's noch?" oder "War das nicht so ein Trend in den 2000ern?" mag man sich denken, wenn man heute den Begriff Depressive Suicidal Black Metal (kurz DSBM) liest. Populär geworden war dieser Stil vor allem durch Bands wie FORGOTTEN TOMB oder den stets verstrahlten Niklas Kvarforth und seine Kapelle SHINING. Überhaupt schadet es nicht ein wenig gestört zu sein, wenn man in dieser Szene Erfolg haben will. Auch eine gewisse Portion Selbstironie ist nicht verkehrt, wenn es um die Wahl des Bandnamen geht. Das haben sich wohl auch die Stockholmer von EUFORI gedacht und sich im Stile von HAPPY DAYS und LIFELOVER einen lebensbejahenden Banner zugelegt (selbsterklärend heißt der Bandname zu Deutsch so viel wie "Euphorie"). Mit "Humörsvängningar" (was übersetzt wiederum "Stimmungsschwankungen" heißt) hat man vor knapp drei Wochen den ersten Longplayer vorgelegt - den man sich in digitaler Form gratis bei Bandcamp herunterladen kann (obwohl ihr durchaus ein paar Euro investieren solltet, wenn euch die Musik zu überzeugen weiß).