Eines muss man ABSCHWÖRUNG wirklich lassen. Sie lassen sich von schlechten Reviews nicht entmutigen. Denn sie haben mir ihre aktuelle Scheibe "Manifeste Des Zorns" zugeschickt, obwohl ich die letzte Split "Four Ways To Agony" in Grund und Boden kritisiert habe, wo die beiden Nordrhein-Westfalen ebenfalls beteiligt waren (ich bin übrigens immer noch überzeugt davon, dass die beiden Musiker tatsächlich hinter allen vier Bands dieser Split stecken). Hartnäckigkeit soll aber in jedem Fall belohnt werden und ich widme mich deswegen ein weiteres Mal der Schwarzmetallkapelle aus dem Hause Black Blood Records.
Ich bin überrascht, dass mir Black Blood Records überhaupt noch Alben schickt, nachdem ich zuletzt nicht wirklich freundlich zu ihren Veröffentlichungen gewesen bin. Bei SUFFERSYSTEM allerdings könnte das anders werden. Denn die beiden Hattinger liefern mit "Torn In Rotten Flesh" ein Album ab, das genau in mein Beuteschema fällt.
"Irgendetwas ist hier komisch", kommt es mir in den Sinn, während ich mir die neue Split-EP von PLAGUEWOMB, OMNINEGATION, NECROTFIXXION und ABSCHWÖRUNG anhöre. "Handelt es sich hier wirklich um vier verschiedene Bands oder ist es immer wieder dasselbe Musikerkollektiv?" - noch kann ich es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber versuchen wir es gemeinsam herauszufinden und lasst uns dabei ergründen, ob es sich darüber hinaus auch musikalisch lohnt sich mit dem Mini-Album "Four Ways To Agony" zu beschäftigen.

Wenn man als Solo-Musiker arbeitet kann das dahingehend von Vorteil sein, da man keinerlei Kompromisse bei seiner kreativen Vision machen muss und die persönliche Selbstverwirklichung zu 100% im Fokus steht. Allerdings hat man in diesem Fall auch niemanden, der einem sagt, dass manche Ideen vielleicht besser verworfen werden sollten. Ich bin ganz ehrlich - im Falle von ZWENZ ist letzteres definitiv der Fall. Alleinherrscher Natrgaard hätte bereits bei Benamung seiner Alben einen kritischen Berater gebrauchen können. Denn wer sein erstes und zweites Album jeweils "A Life's Work Of Natrgaard" nennt (jeweils unterschiedlich nummeriert), sollte darauf gefasst sein mitleidige Blicke zu ernten. Denn diese Titel deuten daraufhin, dass diesen Werken eine lange Karriere vorangegangen ist - dabei existierte dieses Projekt zum Zeitpunkt des ersten Releases gerade ZWEI Jahre. Die Erstveröffentlichung ist allerdings bereits 15 Jahre her und ZWENZ gibt es genau genommen auch gar nicht mehr - allerdings wurde besagtes Album gerade bei Black Blood Records neu aufgelegt. Schauen wir einfach mal, wie gut die Platte gealtert ist.
KILLING SPREE sind eine Death-Metal-Band mit einer sehr reichen Geschichte. Denn auch wenn es die Band in fast 20 Jahren nur auf zwei Alben gebracht hat, machen die ostdeutschen Musiker in der einen oder anderen Form bereits seit 1988 gemeinsam Musik. Was die Herren zu Urgesteinen der brandenburgerischen Metal-Szene machen dürfte. Schauen wir uns einmal genauer an, was uns auf "In Conflict" erwartet.
Ich habe ja schon viele Promo-Pakete erhalten. Manchmal bekommt man Flyer mitgeschickt oder es sind Aufkleber beziehungsweise andere kleine Merchandise-Artikel beigelegt. Bei DRUDENSANG allerdings gibt es passend zum neuen Tape "Prinzipien der Grausamkeit" gleich eine kleinere Auswahl von Walderzeugnissen für die Presse. Ein Tannenzapfen, Moos, Rinde und sogar ein...