Eines muss man ABSCHWÖRUNG wirklich lassen. Sie lassen sich von schlechten Reviews nicht entmutigen. Denn sie haben mir ihre aktuelle Scheibe "Manifeste Des Zorns" zugeschickt, obwohl ich die letzte Split "Four Ways To Agony" in Grund und Boden kritisiert habe, wo die beiden Nordrhein-Westfalen ebenfalls beteiligt waren (ich bin übrigens immer noch überzeugt davon, dass die beiden Musiker tatsächlich hinter allen vier Bands dieser Split stecken). Hartnäckigkeit soll aber in jedem Fall belohnt werden und ich widme mich deswegen ein weiteres Mal der Schwarzmetallkapelle aus dem Hause Black Blood Records.
UNBURIAL ist eine Band, die dort heimisch ist, wo andere Urlaub machen. Die Mallorquiner kommen direkt aus Palma, aber haben nichts mit Ballermann zu tun, sondern ballern viel lieber im Extreme-Metal-Sinne. Ihr Debütalbum "Bellum Internecinum" wird Anfang Oktober bereits zehn Jahre alt und anlässlich dieses runden Geburtstags hat man sich selbst ein Geschenk gemacht - in Form einer Vinyl-Neuauflage.
"Okay, was wird mich denn hier erwarten?", war mein erster Gedanke als mir das das Debütalbum "Zool" von MARTVL NIGHTY RAVENHEART (oder kurz MNR) zugeschoben wurde. Die Anspielung im Bandnamen ist natürlich mehr als offensichtlich (vgl. 'Blashyrkh Mighty Ravendark' von IMMORTAL). Dieser Querverweis macht deutlich, dass dieses Projekt aus dem hessischen Eiterfeld (ja, den Ort gibt es wirklich) sich selbst nur bedingt Ernst nimmt. Na gut, dann schauen wir mal, was sich hinter der spaßigen Fassade verbirgt.
In meiner Preview zur neuen KADAVERFICKER-Scheibe, habe ich ja bereits angedeutet, dass der black-deathige Einfluss (der dort herauszuhören ist) bestimmt auch auf Basser Major Maggotfeeder zurückzuführen ist. Denn dieser engagiert sich bereits seit drei Jahren ebenfalls bei KATHARTIK und wildert dort in den Gefilden des düsteren Blackened Death Metal herum. Bereits im letzten Dezember erschien mit "Mind.Abyss.Terror" ihr zweites Full-Length-Album in Eigenregie und verdient an dieser Stelle noch einen Schulterblick.
Yes! ARROGANZ sind zurück. Nach ziemlich genau einem Jahr haben die Brandenburger eine neue EP am Start, die das inhaltliche Konzept ihrer letzten LP "Primitiv" stringent fortsetzt. "Erzketzer" ist der mittlere Teil einer Trilogie, die mit dem nächsten Album abgeschlossen werden soll. Widmen wir uns heute allerdings erst einmal dem aktuellen, fast 20-minütigen Hassbatzen.
Ihr hattet einen Scheißtag? Alles kotzt euch an und ihr könntet jemandem die Visage eintreten? Dann haben wir den richtigen Soundtrack für eure Laune: DESTROYER ATTACK! Das Quartett aus Ecuador schreibt War Metal ganz groß und erinnert an die räudigsten Vertreter der kolumbianischen Ultra-Metal-Szene Medellins, der die Band inzwischen selbst angehört. Mit "Solve et Coagula" ist gerade ihr zweites Album erschienen und ist weit davon entfernt den Fuß vom Gaspedal nehmen zu wollen.
Wenn sich Schweden und Chile für ein thrashiges Blackened Death Metal Projekt vereinen, dann kann das Ergebnis eigentlich nur abgefuckt werden! CORPSEHAMMER hat mit "Sacrilegio" und "Posesión" bereits zwei knackige EPs vorgelegt. Jetzt steht mit "Perversión" der Abschluss der Trilogie an.
Und hier haben wir den nächsten (auf den ersten Blick geilen) Re-Release von Vic Records. Denn neben SINISTER steht auch GATES OF ISHTAR diesen Monat beim niederländischen Label auf der Speisekarte. Passend zum 25. Bandgeburtstag und dem 21-jährigen Jubiläum von "A Bloodred Path", wird das genannte Debütalbum neu aufgelegt und mit einem möglichst orginalgetreuen Booklet und Artwork versehen.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll! "The Ceremonial Fire" von BLACKEVIL ist endlich mal wieder so ein Album, auf dessen Release ich mich persönlich sehr gefreut habe. Auch wenn man diesen schwarzen Old-School-Cocktail am Besten selbst gehört haben sollte, versuche ich ihn für euch in Worte zu fassen.
Wenn man als Reviewer Post von Ván Records bekommt, dann kann man sicher sein, dass es unkonventionell wird. Mit THE RUINS OF BEVERAST und TRUPPENSTURM hat man zum Beispiel zwei sehr (auf ihre eigene Art) ausgefallene Bands im Kader. Die Okkultisten von KOSMOKRATOR schlagen in die selbe Kerbe, zumindest wenn es um Unkonventionalität geht. Die Blackened Deather aus Belgien veröffentlichen gerade ihre Demo "To The Svmmit" neu als CD in einer überarbeiteten Form.
Donnerstag ist Rückschautag! Wir blicken erneut einige Jahre zurück und landen mal wieder im Jahr 2010. Damals haben die nordamerikanischen Krachmacher von WEAPON ihr zweites Album "From The Devils Tomb" veröffentlicht und Kollege R. Anonymus war damals so begeistert von dem Longplayer, dass er jeden einzelnen Titel besprochen hat. Der Dreher kratzt deswegen auch zu Recht an der Höchstwertung. Ein Klassiker von Agonia Records.
Weed Hunter die Dritte! Mit der zweiten Demo der Kölner von TYRANOS geht der Wahnsinn auf Magnetband weiter. Mit "The Epitome Of Blasphemy" kehrt das Terrorkommando vom Rhein zurück und macht deutschen Szenegrößen wie KETZER und NOCTURNAL ordentlich Konkurrenz.
Im 14. Jahrhundert überfiel der Schwarze Tod Europa und sorgte für Leid und Verwüstung. 2014 ist der Schwarze Tod nur in Form des Blackened Death Metal in Europa unterwegs und seine Fahne wird vor allem von polnischen Bands wie BEHEMOTH und HATE hochgehalten. Aber nicht nur bei unserem östlichen Nachbarn wird dieser Stil zelebriert auch in Rio de Janeiro gibt schwarzes Todesblei und so schicken sich die Brasilianer von UNERATHLY an mit ihrem 2011er Album "Flagellum Dei" nun auch unseren Kontinent zu erobern.