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Montag, 13. Februar 2023

Reingehört: Gottmaschine s/t

 

GOTTMASCHINE? Keine Sorge, falls euch der Name nichts sagt. Das Trio hat sich erst letztes Jahr gegründet und diesen Monat gerade sein selbst-betiteltes Debüt veröffentlicht. Der Name ließ bei mir zuerst Dark Metal oder Gothic Doom Assoziationen aufkommen, aber damit lag ich komplett falsch.

Freitag, 2. April 2021

CD-Review: Angstkvlt "Follow And Obey"

Ganz ehrlich, im ersten Augenblick hatte ich mir gedacht: "Mein Gott, wie soll ich das denn bewerten?" - aber bereits nach wenigen Minuten begann "Follow And Obey" eine seltsame Faszination auf mich auszuüben. Das Debüt von ANGSTKVLT wird zwar im weitesten Sinne als Black Metal bezeichnet, aber da steckt noch eine Menge mehr drinnen. Lasst uns gemeinsam entdecken um was es sich dabei genau handelt.

Freitag, 12. Februar 2021

CD-Review: Stillers Tod "Jupiter"

STILLERS TOD waren mir bisher kein Begriff, aber ihre Promotion-Arbeit ist hochprofessionell. Ich bekomme einen Waschzettel in festem Briefpapier, der doppelseitig und farbig bedruckt wurde und so formuliert ist, als würde man sich um eine Anstellung im Bayreuther Festspielhaus bewerben. Da kann ich ja gar nicht anders, als mir ihr neustes Werk "Jupiter" einmal genauer zu Gemüte zu führen.

Freitag, 5. Februar 2021

CD-Review: Martvl Nighty Ravenheart "Zool"

"Okay, was wird mich denn hier erwarten?", war mein erster Gedanke als mir das das Debütalbum "Zool" von MARTVL NIGHTY RAVENHEART (oder kurz MNR) zugeschoben wurde. Die Anspielung im Bandnamen ist natürlich mehr als offensichtlich (vgl. 'Blashyrkh Mighty Ravendark' von IMMORTAL). Dieser Querverweis macht deutlich, dass dieses Projekt aus dem hessischen Eiterfeld (ja, den Ort gibt es wirklich) sich selbst nur bedingt Ernst nimmt. Na gut, dann schauen wir mal, was sich hinter der spaßigen Fassade verbirgt.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

CD-Review: Nocte Obducta "Irrlicht (Es schlägt dem Mond ein kaltes Herz)"

Wem ich NOCTE OBDUCTA noch vorstellen muss, der hat entweder gestern erst angefangen Black Metal zu hören oder geht mit geschlossen Ohren durch die Welt. Die 1995 im Rhein-Main-Gebiet gegründeten Schwarzheimer gehören unbestritten zu den bekanntesten heimischen Bands schwarzer Klangkunst und prägen seit einem Vierteljahrhundert (mit zwischenzeitlichen Unterbrechungen) die deutschsprachige Szene. "Irrlicht (Es schlägt dem Mond ein kaltes Herz)" ist ihre bereits 13. (!) Platte und wird nächsten Monat erscheinen. Ich durfte aber bereits schon jetzt reinhören.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Live-Review: Laibach im Mousonturm Frankfurt

Was ein Abend! Die Slowenen von LAIBACH haben Frankfurt besucht und es im Sturm erobert. Diese außergewöhnliche Konzerterfahrung wird dem Frankfurter Publikum noch lange in Erinnerung bleiben. Aber fangen wir vorne an!

Montag, 4. Juni 2018

Reingehört: Antisoph "self-titled"

"Progressive Metal?", seufze ich, "das kann ja was werden!" Das selbst-betitelte Debüt des norddeutschen Trios ANTISOPH lässt mich meine Stirn in Falten legen. Denn eigentlich bin ich so gar nicht der Typ für musikalische "Progressivität". Allerdings probiere ich auch gerne Neues aus, vor allem wenn Schwarzmetall mit im Spiel ist, wie es der Begleittext vermuten lässt. Verlassen wir also unsere Komfortzone und gehen in medias res.

Samstag, 17. Februar 2018

CD-Review: Baume "Les Années Décapitées"

Da es zuletzt einen ziemlich krassen Overkill an atmosphärischen Black-Metal-Scheiben gab, haben wir uns etwas mit der Besprechung solcher Releases zurückgehalten. Bei BAUME allerdings hauen wir gerne wieder in die Tasten. "Les Années Décapitées" (auf Deutsch sowas wie "Die enthaupteten Jahre") ist ein herrlich dunkel-ambienter Opus in vier Akten und gehört definitiv in die Kategorie schwarzmetallische Hochkultur. 

Mittwoch, 24. Januar 2018

CD-Review: Orcus Patera "Schattenmarsch"

Auch wenn ich aus dem Rhein-Main-Gebiet stamme und mich für Black Metal interessiere, habe ich von den 2010 in Mainz gegründeten ORCUS PATERA zuvor noch nie etwas gehört gehabt. Allerdings wurde abgesehen von einer Demo vor fünf Jahren auch nicht viel veröffentlicht. Im letzten Monat erschien dafür mit "Schattenmarsch" nun endlich das Debütalbum, das vor kurzem auch in unserem Briefkasten gelandet ist.

Donnerstag, 21. September 2017

Throwback Thursday: Porta Nigra "Fin De Siècle"


Wir nutzen gerne unsere Retrospektiven, um Bands daran zu erinnern mal wieder etwas zu veröffentlichen. So auch die Herren von PORTA NIGRA. Die Koblenzer haben ihr letztes Album vor zwei Jahren veröffentlicht und seit einem Jahr auch nichts mehr hören lassen. Grund genug mein altes (und gekürztes) Powermetal.de-Review zum Debütalbum "Fin De Siècle" herauszukramen und die Rheinland-pfälzischen Musiker darin zu erinnern, dass dieser Dreher auch schon wieder fast fünf Jahre auf dem Buckel hat, aber nichts von seiner einnehmenden Macht eingebüßt hat und Lust auf mehr macht.

Dienstag, 19. September 2017

Unerhört: Graffio "self-titled"

Heute geht es um die Rosenheimer Kapelle GRAFFIO und wir haben es hier mit experimentellen Metal zu tun. Tut mir Leid, dass mir keine elloquentere Einleitung eingefallen ist, aber ich versuche immer noch die erste offizielle Demo der Süddeutschen zu verstehen. Man legt uns mit diesem Dreher kein einfaches Werk vor, aber versuchen wir es doch gemeinsam zu analysieren.

Mittwoch, 30. November 2016

CD-Review: Black Hole Generator "A Requiem for Terra"

Wenn ein Typ mit Kuhkopf im Schneidersitz-sitzend das Cover-Artwork ziert, dann kann man sich sicher sein, dass die vorliegende Scheibe bestimmt kein stinknormales Extreme-Metal-Album ist. BLACK HOLE GENERATOR ist zwar eine norwegische Schwarzheimer-Kapelle, aber ist experimentierfreudiger als andere Landsmänner. "Experimentierfreudig" ist in diesem Fall allerdings Understatement. Die gerade erschienene, zweite Scheibe "A Requiem for Terra" geht problemlos als Vertreter des Avantgarde Black Metal durch. Deswegen widmen wir uns in der Folge auch durchaus ernsthaft der Frage: ist das Kunst oder kann das weg?

Sonntag, 15. Mai 2016

CD-Review: Glorior Belli "(The Flock That Welcomes) Sundown"

Die Franzosen von GLORIOR BELLI  haben sich in den 14 Jahren ihres Bestehen vom reinen Black-Metal-Act hin zu einem vielfältigen Genre-Mixer entwickelt. Avantgarde, Sludge, Doom und sogar Blues finden inzwischen Eingang in das Schaffen der Pariser. Album Nummer sechs, das auf den Namen "(The Flock That Welcomes) Sundown" hört, ist in dieser Entwicklung nur die aktuelle, aber sicherlich nicht die finale Station des Weges der Kapelle.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Song Of The Day: Porta Nigra 'Femme Fatale'


Anfang März kommt endlich das neuste Album der dekadenten Dark-Metaller von PORTA NIGRA in die Läden. Nachdem bereits das Debüt für frischen Wind in der Düstermetalllandschaft gesorgt hat, schickt sich nun "Kaiserschnitt" an von den dunkleren Zeiten des frühen 20. Jahrhunderts zu künden. Vorab gibt es mit 'Femme Fatale' erst mal einen kleinen Appetithappen in Form einer digitalen Single.

Montag, 5. Januar 2015

Angehört: Deconstructing Sequence - Evisorax - Schrottkarre vor'm Bonzenhaus

Ein ungewöhnlicher Dreikampf heute: Astronauten versus Mathematiker versus Assi-Punks. Ergibt keinen Sinn? Dann solltet ihr lieber weiterlesen und herausfinden, was sich hinter dieser kryptischen Beschreibung verbirgt.

Montag, 1. Dezember 2014

CD-Review: Vyre "The Initial Frontier Part 2"



Kann Avantgarde-Extreme Metal mit Weltraumthematik gut gehen? Fragt man VYRE, lautet die Antwort ganz klar "Ja!". Denn die Bielefelder bringen mit "The Initial Frontier Part 2" bereits ihr zweites Album heraus, das konzeptionell direkt an das Debüt anschließt und sowohl Prog-Fans als auch Düsterheimer glücklich stimmen dürfte.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

CD-Review: Necropoli "I"


In den letzten Jahren gibt es immer mehr gute Releases aus Italien, die vor progressiven und avantgardistischen Höllenritten nur so strotzen. Bereits in diesem Juni ist das Debüt der Römer von NECROPOLI erschienen, das simpel "I" benannt worden ist.

Montag, 6. Oktober 2014

CD-Review: Blut Aus Nord "Memoria Vetusta III - Saturnian Poetry"



Es gibt mal wieder eine neue Scheibe aus dem Hause BLUT AUS NORD. Das ist jetzt erst mal nichts bahnbrechend Schockierendes. Denn unproduktives Verhalten konnte man den Franzosen in den letzten Jahren nicht vorwerfen (fünf Studioalben in drei Jahren sprechen da eine deutliche Sprache). "Memoria Vetusta III - Saturnian Poetry" ist dafür umso spektakulärer und nimmt uns mit zu den schwarzmetallischen Wurzeln der Band.

Donnerstag, 25. September 2014

CD-Review: The Committee "Power Through Unity"


"History is written by the victors. We are the voice of the dead!" - Vielen dürfte der Name THE COMMITTE noch unbekannt sein. Ihr erstes Aufsehen erregten Sie jedoch schon 2013 mit ihrem Demo "Holodomor", von dem zwei Stücke nun auch auf ihrem Debütalbum "Power Through Unity" zu hören sind.
THE COMMITTEE haben sich, wie deutlich auf ihrer Homepage nachzulesen ist, zum Ziel gesetzt, bisher unbeleuchtete oder gar bewusst verschwiegene Geschehnisse der jüngeren Geschichte zu thematisieren, wie zum Beispiel den zuvor genannten Holodomor (1932/1933, große Hungersnot im ukrainischen Teil der UdSSR).

Montag, 2. Juni 2014

Angehört: Blut aus Nord - P.H.O.B.O.S.


Die letzten drei Alben der französischen Schwarzmagier von BLUT AUS NORD waren echte Meisterwerke. Aber die Kreativbolzen sind dafür bekannt ziemlich rastlos zu sein und hauen immer wieder neue Releases raus. Aktuell haben die Franzosen zusammen mit den Landsleuten von P.H.O.B.O.S. ein Gemeinschaftsprojekt am Start, das sie passend zum Sommeranfang veröffentlichen werden. Allerdings sollte man keine lockeren Sommerhits auf "Triunity" erwarten.