
Long Time, No See! Knapp ein Jahr nach der selbst-betitelten EP sind die okkult Musikschaffenden aus Norditalien wieder da und legen ihre Debüt-Full-Length "Sublimis Ignotum Omni" vor (zu Deutsch "Das Erhabene, das allen unbekannt ist"). Ob und wie sich DEAD CHASM seit dem letzten Release entwickelt haben, will ich mir heute genauer anschauen.

Zuletzt gab es bei Totgehört vermehrt ausgefallene Bands - das kam nicht bei allen gut an. Na schön, ihr Puristen, dann bekommt ihr heute reinsten Schwarzmetall ohne jeden Schnörkel geboten. NOTT ist das Soloprojekt von einem Italiener namens Archvile, der seit über 20 Jahren in der Extreme-Metal-Szene unterwegs ist. Mit "XX" erschien dieses Jahr bereits das fünfte Album der lombardischen Ein-Mann-Band, das mit seinem Titel das 20-jährige Bestehen des Projekts feiert.

Ich hatte mir eigentlich vor einiger Zeit vorgenommen gehabt Promos nicht all zu lange ungehört herumliegen zu lassen. Allerdings passiert es dann doch gelegentlich, dass die eine oder andere Platte auf meinem Plie Of Shame landet. DEAD CHASM ist genau so ein Fall. Die NorditalienerInnen haben bereits im März ihr selbst-betiteltes Debüt veröffentlicht und ich kam bisher nicht dazu mich näher damit zu befassen. Da allerdings die Vinyl-Version der Scheibe gerade erst vor einer Woche erschienen ist, nehme ich dies zum Anlass dem Death-Metal-Trio hier endlich eine Bühne zu bieten.
Endlich habe ich es mal geschafft pünktlich zu sein! Nicht erst Wochen später, sondern am Erscheinungstag selbst schafffe ich es, meine Meinung zum neuen ERODED-Dreher "Necropath" niederzuschreiben. Das Zweitwerk der Italo-Deather ist gerade beim Qualitätslabel F.D.A. Records erschienen und wird damit auf einen Markt geworfen, der gerade dabei ist sich zu konsolidieren.
Wieso gilt es in manchen Kreisen als "progessiv" dem Hörer mit aller Gewalt auf die Nüsse gehen zu wollen? Im Ernst, unzusammenhängende Strukturen und nervtötend-schrille Vocals sind kein Qualitätsmerkmal! Diese Faustregel hätte jemand CREJUVENT mal besser ins Ohr schreien sollen, dann wäre uns nämlich die vorliegende Scheibe "Time" erspart geblieben.
Das Party.San Open Air und speziell die dortige Zeltbühne ist eine tolle Fundgrube für musikalische Neuentdeckungen. In diesem Jahr war das Billing auf dieser Stage besonders stark und dennoch ist mir vor allem eine Truppe besonders positiv aufgefallen. Die Italiener von BLOOD OF SEKLUSION konnten mit ihrem Schwedentod das Festzelt ordentlich füllen und haben mit bestialischen Growls und ungehobelten Riffsalven bewiesen, wie schnell man ein Festival dieser Größenordnung erobern kann. Ob auch die heimischen Analgen zu knacken sind, kann aktuell mit dem neuen Album "Servants Of Chaos" herausgefunden werden.
Das Wochenende ist vorbei und der Alttag ist wieder da. Unvermeidlich erwartet die Meisten von uns 40 Stunden arbeiten und dröge Routine - um in diesem Hamsterrad des Wahnsinns nicht den Verstand zu verlieren, ist es nur gesund sich die Gehirnwindungen mit einer amtlichen Portion Extreme Metal frei zu pusten. Perfekt dafür geeignet ist die neue Single 'Of The Defunct' das DARKNED und MAYHEMs Attila Csihar gemeinsam eingeprügelt haben.
Ich habe das Gefühl, dass ich mit Erscheinungen aus dem Süden Europas zurzeit überschüttet werde. Gefühlt wöchentlich erreichen mich Black, Death oder Thrash-Metal-Scheiben aus Portugal, Spanien, Griechenland oder Italien. Führen die schwere wirtschaftliche Lage und die damit verbundene Unzufriedenheit in der Bevölkerung in diesen Nationen zu einem Metal-Boom (ähnlich wie in England in den frühen Achtzigern)? Vielleicht ist dem so, vielleicht ist es auch nur ein Zufall. In jedem Fall steht uns aktuell mit VIOLENTOR und ihrem dritten Longplayer "Maniacs" ein weiterer Dreschflegel aus dem mediterranen Raum ins Haus.
Es ist irgendwie witzig, wenn man sich auf eine CD freut und diese ausgerechnet am eigenen Geburtstag erscheint. Das neuste Album der Black-Doomer von FORGOTTEN TOMB ist genau so ein Fall. Passend zu meinem heutigen Wiegenfest werfen die Italiener mit "Hurt Yourself And The Ones You Love" ihr achtes Studioalbum auf den Markt, dass nach längerer Zeit wieder mehr in die Extreme-Metal-Richtung tendiert.
Ein-Mann-Projekte sehen sich oft vielen Vorurteilen ausgesetzt. Viele sehen sie abwertend als Kinderzimmer-Kapellen an oder beschweren sich über den Einsatz von Drum-Computern. Nichtsdestotrotz gibt es auch wieder positive Beispiele, die zeigen dass es auch anders geht und hochwertige Kost abliefern.Der Italiener CHIRAL versucht sich ebenfalls als Multi-Instrumentalist und liefert mit "Abisso" bereits die zweite Demo ab.
Black Metal auf Norwegisch kennt man ja, auch Black Metal auf Deutsch ist keine Seltenheit. Aber Black Metal auf Italienisch habe ich bisher noch nicht gehört. Dass sich aber auch diese romanische Sprache sehr gut für die schwarze Klangkunst eignet beweisen die Sizilianer von MALAURIU mit ihrer Debüt-EP "Presagi di Morte".