Freitag, 31. August 2018

Reingehört: Cast The Stone "Empyrean Atrophy"

Endlich gibt es mal wieder ein Lebenszeichen der vermutlich deutschstämmigen Death-Metaller aus St. Louis (immerhin heißen die Gründungsmitglieder Kloeppel, Engemann und Schobel). Lange war man von der Bildfläche verschwunden. CAST IN STONE hatte den letzten und bis dato einzigen Release "Dark Winds Descending" vor etwa 13 Jahren veröffentlicht. Nun ist die Truppe mit der EP "Empyrean Atrophy" zurück und verfolgt einen sehr eigenständigen Stil.

Mittwoch, 29. August 2018

Unerhört: Visions Of The Night "Supreme Act Of War"

Wenn eine Band bereits so aussieht als hätte man sie für eine drittklassige Sitcom auf ProSieben lieblos auf einer Flipchart konzipiert, dann hat man absolut nichts gutes zu erwarten. Und bei VISIONS OF THE NIGHT trifft dieser Umstand vollkommen zu. Der Name klingt als sei er mit einem Band-Name-Generator erschaffen worden, das Logo sieht aus wie das Werk eines talentfreien 14-Jährigen, der sein Matheheft vollgekritzelt und das Synonym von Alleinherrscher "Wolvesblood" treibt mir die Fremdscham ins Gesicht. So negativ beeinflusst, hege ich vorab keinerlei Erwartungen an das dritte und aktuelle Album "Supreme Act Of War" und trotzdem beschleicht mich das ungute Gefühl dennoch enttäuscht zu werden.

Montag, 27. August 2018

Classic Review: Ildra "Eðelland"

 
Ich habe Pagan Black Metal bereits aus vielen Teilen der Welt zu hören bekommen. Aber England, das ja eigentlich als Heimat des Heavy Metal bekannt ist, hat mir bisher noch keine Kapelle dieses Subgenres offeriert. Zumindest bis ich auf dass britische Ein-Mann-Projekt ILDRA gestoßen bin, das heidnischen Schwarzmetall in epischer Ausprägung bietet. Neu ist das vorliegende Album "Eðelland" jedoch nicht.

Samstag, 25. August 2018

Live-Review: Party.San Open Air 2018 (Part 1)

"Wo zum Teufel geht es denn lang?", fluche ich an einem sommerlichen Nachmittag in Thüringen, nachdem mich die Umleitung ab Bad Langensalza zum dritten Mal im Kreis geschickt hat. Wir sind auf dem Weg zum Party.San Open Air in Schlotheim, wohin ich selbst bereits zum achten Mal fahre und den Weg eigentlich kenne. Allerdings ist dieses Jahr die Ausfahrt Bad Langensalza gesperrt und von dort aus beginnt eine Odyssee, die uns mehr als eine Stunde Verzögerung beschert. "Egal", denke ich mir mit knirschenden Zähnen, "es ist ohnehin nur der Anreisetag, es spielt ja noch keine Band." Tief durchatmen! Nachdem ich mich etwas beruhige klappt es auch besser und wir erreichen gegen Abend endlich den Flugplatz Obermehler. Nach dem obligatorischen Zelt- und Pavillon-Aufbau machen wir uns für eine andere Tradition bereit. Kampftrinken am Cuba Libre stand und erste Bekannte treffen. Nachdem wir eine Zehnerkarte voll haben, einen Strohhut dafür erhalten haben und Kollege FilmElf seine Kamera verloren hat, ist es an der Zeit den Abend zu beenden, aber drei vollgestopfte Tage liegen noch vor uns!

Freitag, 24. August 2018

Event-Tipp: Krake e.V. Flörsheim - Programm Herbst / Winter 2018

Bei allen großen Festivals und internationalen Touren sind mir die kleinen Konzerte mit regionalen und lokalen Bands immer noch am Liebsten. Man muss nicht viel ausgeben und kann in angenehmer Atmosphäre mit Freunden etwas trinken und gute Musik hören. Dass dies auch im Rhein-Main-Gebiet möglich ist, ist unter anderem der Verdienst vom Krake e.V., der in der Flörsheimer Rangierbar zwischen Frankfurt und Mainz für ein regelmäßiges Musikprogramm sorgt.

Mittwoch, 22. August 2018

Unerhört: Henry Metal "The Essential Henry Metal (Vol. 1)"

Jeder kennt diese "Künstler", die alleine Musik machen, dementsprechend nie mit anderen Musikern proben und umso mehr Zeit haben sich grässliche Songs auszudenken, welche sie alleine im Keller aufnehmen, um diese dann im Wochentakt als Full-Length-Alben online rauszuhauen. Kann so etwas auch mal funktionieren? Besteht die Möglichkeit, dass unter den ganzen Dilettanten vielleicht auch einmal ein Genie dabei ist? Nein, vergesst es, dass wird niemals passieren und der Kalifornier HENRY METAL und sein Möchtegern-Best-Of "The Essential Henry Metal (Vol. 1)" ist der eindeutige Beweis dafür.

Montag, 20. August 2018

CD-Review: Brutal Sphincter "Analhu Akbar"

Grindcore und insbesondere Goregrind ist eine Wundertüte. Das kann entweder richtig scheiße und peinlich werden oder genau ins Schwarze treffen. Im Falle des deutschen Labels Rotten Roll Rex kann man sich fast immer darauf verlassen, dass die entsprechenden Releases etwas taugen. Aktuell liegt mir zum Beispiel  "Analhu Akbar" vor, das Zweitwerk der Belgier von BRUTAL SPHINCTER, dass es sich hierbei um Grindcore handelt, hättet ihr aber bestimmt auch so erraten.