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Dienstag, 12. März 2024

Event-Tipp: Heidelberg Deathfest 2024 - Die Tickets werden knapp

Seit einigen Jahren gibt es nun schon das Heidelberg Deathfest, das durch seinen Namen vielleicht den Anschein erweckt sich in die Vielzahl von ähnlich betitelten Tagesfestivals einzureihen. Tatsächlich bietet es aber gerade durch seine exzellente und abwechslungsreiche Bandauswahl eine ganz besondere Erfahrung. Die diesjährige Auflage bildet da natürlich keine Ausnahme und ich möchte euch darüberhinaus noch zusätzlich ein paar Gründe liefern warum ihr kommenden Samstag in die Halle 02 im nördlichen Baden-Württemberg pilgern solltet.

Sonntag, 30. Juli 2017

Unerhört: Inferum "Modern Massacre"


Das ist respektable Leistung! INFERUM sind gerade einmal wenige Monate im Geschäft und im Durchschnitt unter 20 Jahre alt, dennoch werden die Niederländer diesen August in Wacken spielen, da man sich bei nationalen Metal Battle besonders hervor tun konnte. Da drängt sich natürlich die Frage: Haben wir es hier vielleicht mit einem aufsteigenden Stern am Metal-Himmel zu tun? Die bald erscheinende Debüt-EP "Modern Massacre" liefert uns erste Hinweise, was man von den Grachten-Krachmachern zu erwarten hat.

Samstag, 24. Juni 2017

Reingehört: Sinister "Gods Of The Abyss"

Es gab mal eine Zeit, in der hatten sich die Niederländer von SINISTER aufgelöst und Sänger Aad sowie Gitarrist und Basser Alex Paul versuchten unter dem Banner NO FACE SLAVE eine neue Band aufzubauen. Bevor diese allerdings etwas veröffentlichen konnte, wurde kurzerhand SINISTER aus der Rente zurückgeholt und das Reunionalbum "Afterburner" auf die Welt losgelassen. Die Grundlage dafür bildete das Material, das Aad und Alex zuvor geschrieben hatten. Vier NO-FACE-SLAVE-Songs, die später von SINISTER adaptiert werden sollten und nun in ihrer rohen Ursprungsform von Vic Records unter dem Namen "Gods Of The Abyss" auf den Markt gebracht werden.  

Dienstag, 1. November 2016

Reingehört: Endless Curse "Slave Breeding Industry"

Brutaler Death Metal, der von Metalcore und Black Metal beeinflusst wurde? Diese stilistische Selbstbeschreibung von ENDLESS CURSE treibt mir Sorgenfalten auf die Stirn. "Soll ich "Slave Breeding Industry" tatsächlich eine Chance geben oder mir die Zeit lieber sparen?", frage ich mich während ich die Biographie der Band durchstöbere. "Hm, die drei Jungs geben an bereits mit CALLEJON und TROLLFEST gespielt zu haben - nicht gerade meine liebsten Referenzen, aber immerhin kennt man diese Namen schon mal", wäge ich innerlich ab und entscheide mich auf Play zu drücken. 

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Unerhört: Life's December "Fatigue"

Müsste ich für die Schweizer von LIFE'S DECEMBER eine Schublade finden, würde ich sie wahrscheinlich unter "Atmospheric Technical Brutal Dubstep-Deathcore" packen, die Schublade abschließen und den Schlüssel wegwerfen. "Fatigue" offenbart sich nämlich schon beim ersten Reinhören als musikalischer Brechdurchfall. Aber es hat auch Potenzial - das Potenzial sich das Trommelfell mit einem Schlagbohrer selbst amputieren zu wollen. 

Sonntag, 21. Februar 2016

Event-Tipp: Jena Death Metal Invasion mit Bloodjob, Disemboweled und Impious Aeon - JZ Eastside, Jena

JDMI


Es mag zwar eine Band geben, die sich selbst als Tod aus Thüringen bezeichnet, aber am 03.06.2016 tragen gleich drei Extremisten-Kapellen den wahren Tod nach Thüringen. Die Jena Death Metal Invasion wird nämlich im Juni die Mitte Deutschlands erzittern lassen!

Donnerstag, 2. Juli 2015

Reingehört: Deathtopia "Caesarean Section"


"Caesarean Section" von DEATHTOPIA ist die vielleicht merkwürdigste Platte, die ich jemals besprechen musste. Nicht weil die Musik so furchtbar abgehoben, vertrackt oder was auch immer wäre, auch nicht weil die Platte außergewöhnlich gut oder außergewöhnlich schlecht ist. Nein, ich werde aus dieser Platte absolut nicht schlau.

Donnerstag, 2. April 2015

CD-Review: Devast "Into Decimated Reality"

Exotik weckt Interesse an einer Band. Das ist ein Fakt. Aber sie reicht nicht aus, um ein musikalisch dünnes Fundament aufzuwerten. Gerade im Brutal Death Metal ist dieses Syndrom weit verbreitet. Besonders auf Todesblei-Festen stehen meist Kapellen aus allen Ecken der Welt auf dem Billing, klingen dafür, als kämen sie von ein und demselben Reißbrett. Die drei Extremisten von DEVAST sind leider genauso eine Truppe. Ihre nordafrikanische Herkunft (zumindest eines der Mitglieder kommt daher) ist tatsächlich etwas Besonderes (damit gehört diese Gruppe sogar zu den ersten Kapellen aus Afrika überhaupt, die ich kenne - auch wenn die Gruppe inzwischen nach Argentinien umgesiedelt ist und vor allem südamerikanische Mitglieder umfasst)-  ihr aktuelles Album "Into Decimated Reality" wiederum ist nicht so außergewöhnlich und das sage ich ohne zuviel vorweg zu nehmen.

Sonntag, 8. Februar 2015

CD-Review: Bösedeath "Impaled From The Left"


Zehn Jahre hat es gedauert, aber endlich haben es die Darmstädter von BÖSEDEATH geschafft ein zweites Studioalbum aufzunehmen. Nach einer EP und Single gibt es also nun mit "Impaled From The Left" ein zweites vollwertiges Album der Südhessen. Fragt sich eigentlich nur noch, ob es auch in der Lage ist, Fans abseits der Slam- und Brutal-Death-Gemeinde zu begeistern.