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Donnerstag, 9. November 2017

Throwback Thursday: Anaal Nathrakh "Desideratum"

Hört eigentlich noch jemand ANAAL NATHRAKH? Auch wenn BENEDICTION-Chef Dave Hunt und sein Kollege Irrumator noch immer regelmäßig Alben veröffentlichen, bewegt sich das Duo gefühlt unter dem Radar der allgemeinen Wahrnehmung. Dabei war ihr letztes Album "The Whole Of The Law" (erschienen 2016 bei Metal Blade Records)  gar nicht mal so schlecht, sofern man kein Problem mit progressivem und melodischem Black Metal hat, der hier überall einfließt. Mal Hand aufs Herz: Mit dem Konzept der 00er Jahre haben die Birminghamer nur noch bedingt zutun. Aber wann fing das an? Vielleicht 2014? Damals legte man mit dem Vorgänger "Desideratum" einen krassen Stilbruch hin, was mir seinerzeit in meinem Powermetal.de-Review bereits mächtig aufgestoßen war.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Throwback Thursday: Orange Goblin "Healing Through Fire"


Es ist unglaublich wie viele Alben, die gefühlt erst gestern erschienen sind, bereits runde Jubiläen feiern. Die Doom-Stoner von ORANGE GOBLIN haben gleich mehrere solche Dreher auf dem Buckel und vor kurzem durfte auch "Healing Through Fire" seine zehnte Kerze ausblasen. Diesem Anlass zur Ehre, habe ich mein Review zum Re-Release der Scheibe (2014) aus dem Keller geholt und präsentiere es euch an dieser Stelle in leicht gekürzter Form (den Volltext kann man bei powermetal.de lesen).

Mittwoch, 24. August 2016

Free For All: Duke Nukem "s/t"

Nein, wir sind nicht unter die Games-Dealer gegangen und bieten euch auch keinen Gratis-Download zu einem Ego-Shooter an. Hinter dem Namen DUKE NUKEM verbirgt sich viel mehr eine obskure russische Metal-Band mit einem Hang für kauzige Videospiele. Bereits 2014 haben die Petersburger ihre selbst-betitelte Demo auf die Menschheit losgelassen und vertreiben diese seitdem über Bandcamp (als Download ab 0 Euro). Da sie bisher viel zu wenig Beachtung bekommen hat, werfen wir einen genaueren Blick auf dieses Proberaum-Machwerk zwischen Crust, Old-School Heavy Metal und Blackened Thrash. 

Freitag, 5. August 2016

Reingehört: BitchHammer "Raging Hell Rivers"

Man muss sie einfach lieben! Die Sachsen von BITCHHAMMER legen großen Wert auf Authentizität und schreiben so auch auf die Rückseite ihrer aktuellen EP "Raging Hell Rivers" gut lesbar die Ansage: "No keyboards, no clean guitars, no solos, no Drop D, no trigger, no click track, no re-amping, no short hair, no fuck." Da weiß man direkt Bescheid. Diese Scheibe ist nichts für Progressive oder die Avantgarde. Hier wird gewütet als hätte es die letzten 30 Jahre nicht gegeben und der schwarze Thrash ist das alles-beherrschende Element. Gute Voraussetzungen für knapp 19 Minuten Aggressivität.

Dienstag, 10. November 2015

CD-Review: Mepharis "Sic Luceat Lux"

Interessant. Ich wusste, dass man Death und Doom Metal erfolgreich mischen kann, aber dass auch eine Einbindung von Thrash-Elementen möglich ist ohne deplatziert  zu wirken, ist mir neu. Den Polen von MEPHARIS gelingt dieser Spagat allerdings auf ansprechende Art und Weise. Ihr aktuelles Album ist bereits etwas länger auf dem Markt und hört auf den Namen "Sic Luceat Lux", was im Lateinischen soviel wie "so soll [euer] Licht leuchten" bedeutet - eine Anspielung auf das Matthäus Evangelium: Mt 5,16 - in Gänze heißt das Zitat übrigens: "Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen." Gesagt hat dies Jesus Christus im Zuge seiner Bergpredigt und bevor wir uns vollends in einer Bibelstudie verlieren, werfen wir einen Blick auf die musikalische Seite der Platte.

Samstag, 17. Oktober 2015

CD-Review: Betrayed "Consuming Darkness"

BETRAYED aus Frankfurt am Main sind bereits seit 2001 gemeinsam unterwegs, aber dennoch sind mir die Hessen trotz geographischer Nähe bisher nicht unter gekommen, was unter Umständen daran liegen mag, dass erst im Oktober 2014 das erste Full-Length-Album auf Vinyl veröffentlicht worden ist (das wiederum seit 1.9. diesen Jahres auch als CD erhältlich ist). "Consuming Darkness" heißt ihr LP-Debüt und umfasst zehn Songs, die zwischen Death und Black Metal schwanken.

Montag, 1. Juni 2015

Reingehört: Trivax "The World Is Dead"

Es gibt einige journalistische Arbeiten zum Thema Heavy Metal im Nahen Osten und der muslimischen Welt. Sehr gut sind sowohl der Vice Report über die erste Metal-Band im Irak, der Bericht zum Thema Syrien und Metal im aktuellen Legacy oder auch das Orient-Special im Rock Hard vor einigen Jahren. Trotzdem überrascht es mich immer noch ein wenig, dass es sogar in einem Staat wie dem Iran trotzt einer sehr restriktiven und extrem-konservativer Politik, die durch den Klerus bestimmt wird, eine kleine Metal-Szene gibt. Die Jungs von TRIVAX aus Teheran gehören zu dieser Bewegung und spielen nicht nur westliche Gitarrenmusik, sondern sogar Black Metal, was noch am wenigstens mit dem Weltbild einer sehr religiösen Gesellschaft zu vereinbaren ist. Kein Wunder, dass sich Bandkopf Shayan bereits 2011 nach Europa abgesetzt hat, um in der Heimstadt des Metals (Birmingham, England) TRIVAX wieder auferstehen zu lassen und die verkannten Posten mit neuen britischen Freunden zu besetzen. Ergebnis dieser internationalen Zusammenarbeit ist unter anderem die EP "The World Is Dead", die bereits vergangenen August in Eigenregie eingespielt wurde.

Sonntag, 3. Mai 2015

Angehört: Offal - Zombie Cookbook

Split-Singles gehören im Extreme-Metal zum guten Ton und besonders im Death Metal und Grindcore erfreut sich diese Veröffentlichungsweise regen Zuspruchs. So kann man als Band auch mal nur einen oder zwei Titel veröffentlichen, ohne dass der gebotene Inhalt zu gering für den potenziellen Verkäufer ausfällt. Auf der vorliegenden Split-Single haben sich die beiden brasilianischen Gore-Deather OFFAL und ZOMBIE COOKBOOK verbündet und legen uns ein knapp elfminütiges Feuerwerk vor.

Samstag, 24. Januar 2015

CD-Review: Nameless One "Thousand Memories And Nameless Sword"


Japanischer Melodic Death Metal kriegt man auch nicht alle Tage auf den Tisch. Aber warum nicht mal wieder den Blick auf das Land der aufgehenden Sonne richten. Denn immerhin gibt es dort mit SIGH, COFFINS oder auch GALLHAMMER ebenfalls extreme Metal-Acts, die auch in unseren Breiten ihre Fans haben. Deswegen sollte man NAMELESS ONE trotz der skurrilen
Visual-Kei-Bandfotos nicht vorverurteilen und "Thousand Memories And Nameless Sword" eine faire Chance geben.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Event-Tipp: Raunächte Tour 2014



Laut Internetquellen waren die Raunächte waren bei unseren Ahnen  heilige Nächte. In ihnen sei möglichst nicht gearbeitet worden, sondern nur gefeiert, getrunken und in der Familie gelebt worden. Eine gute Gelegenheit also um ungezwungen die Raunächte Tour 2014 zu besuchen, die zwischen den Jahren durch deutschsprachige Landen ziehen wird. Dabei werden unter anderem IMPERIUM DEKADENZ und GERNOTSHAGEN die mitteleuropäischen Bühnen rocken.

Freitag, 19. Dezember 2014

Event-Tipp: Deathtrip 2014



Nach einer Pause im vergangenen Jahr gibt es morgen am 20.12.2014 wieder einen Deathtrip in der Limburger Kreisstadt. Die Veranstalter von BLOODSPOT stehen wie immer auch selbst auf der Bühne und haben auf dieses Mal wieder ein paar hochkarätige Acts ins alte Kalkwerk eingeladen, die für ein buntes Programm sorgen werden.

Montag, 25. August 2014

Live-Review: Party.San Open Air 2014 (Part II)



Nach dem wir bereits Impressionen und einen Bericht vom ersten Festival-Tag geliefert haben. Geht unsere Rezension zum Party.San Open Air 2014 in die nächste Runde! In diesem Teil beschäftigen wir uns mit den Bands, die am Freitag den Flugplatz gerockt haben, aber werfen auch einen Blick auf die Zeltbühne, die an diesem zweiten Festivaltag die Pforten zum ersten Mal in diesem Jahr geöffnet hat.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Event-Tipp: Party.San Open Air 2014

Alle Jahre wieder findet das beste Extreme-Metal-Festival der Republik in Thüringen statt. Das Party.San Open Air lockt auch in diesem Jahr wieder viele Tausend Fans auf den Flugplatz nach Schlotheim, um dort mit der Champions Leauge aus Black und Death Metal ein epochales Wochenende zu begehen.
Seit 2011 ist das bekannte Open Air nach Schlotheim umgezogen und hat trotz des Weggangs aus Bad Berka die eigenen Stärken beibehalten. Die Preise für Tickets, Getränke und Verpflegung sind fair geblieben. Die Veranstalter sind eben selbst große Metal-Fans und respektieren ihr Besucher sehr. Das merkt man ein ums andere Jahr immer wieder aufs Neue und das schlägt sich auch im Billing nieder.