So kann man sich täuschen. Der Name "SATANAEL" klingt nach Black Metal, das Logo sieht aus wie Black Metal und auch das Album-Artwork erinnert an Black Metal, aber SATANAEL ist kein Black Metal. Was uns stattdessen auf "A Path Through Infinite Blackness" erwartet, klären wir in der Folge.
Alter Schwede, es wirklich ein Unterschied ob junge Bands des 21. Jahrhunderts versuchen den klassischen Death-Metal-Stil zu emulieren oder ob man eine Band vor sich hat, die Anfang der 90er beim ersten großen Death-Metal-Boom direkt dabei gewesen ist. CALL FROM SUBCONSCIOUS kommt aus Nürnberg und hat sich vor über 20 Jahren bereits aufgelöst. Dieser Tage erscheint mit "Sorrow And Avidity" posthum die Complilation, die ihre beiden Demos "Fading Flowers" und "Inner Dimensions" in einem Werk zusammenfasst und neu auflegt.
Ich bin überrascht, dass mir Black Blood Records überhaupt noch Alben schickt, nachdem ich zuletzt nicht wirklich freundlich zu ihren Veröffentlichungen gewesen bin. Bei SUFFERSYSTEM allerdings könnte das anders werden. Denn die beiden Hattinger liefern mit "Torn In Rotten Flesh" ein Album ab, das genau in mein Beuteschema fällt.
Ganz ehrlich, im ersten Augenblick hatte ich mir gedacht: "Mein Gott, wie soll ich das denn bewerten?" - aber bereits nach wenigen Minuten begann "Follow And Obey" eine seltsame Faszination auf mich auszuüben. Das Debüt von ANGSTKVLT wird zwar im weitesten Sinne als Black Metal bezeichnet, aber da steckt noch eine Menge mehr drinnen. Lasst uns gemeinsam entdecken um was es sich dabei genau handelt.
"Irgendetwas ist hier komisch", kommt es mir in den Sinn, während ich mir die neue Split-EP von PLAGUEWOMB, OMNINEGATION, NECROTFIXXION und ABSCHWÖRUNG anhöre. "Handelt es sich hier wirklich um vier verschiedene Bands oder ist es immer wieder dasselbe Musikerkollektiv?" - noch kann ich es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber versuchen wir es gemeinsam herauszufinden und lasst uns dabei ergründen, ob es sich darüber hinaus auch musikalisch lohnt sich mit dem Mini-Album "Four Ways To Agony" zu beschäftigen.

RAPTURE hat was gegen Menschen. Zumindest kann man das der mächtigen Selbstbeschreibung aus dem Promozettel entnehmen, indem sie davon reden wie sehr die Schöpfung und die Natur durch den Menschen sowohl pervertiert als auch in ihrer Harmonie gestört werden und wahre Perfektion nur aufsteigen kann, wenn die Menschheit fällt. Konsequenterweise sprechen die Griechen bei ihrer Genre-Bezeichnung auch konsequenterweise von "Uncompromising Death/Thrash Misanthropy and Extremity". Da ich bin ich wirklich gespannt ob diesen markigen Worten auf ihrem dritten Album "Malevolent Demise Incarnation" auch entsprechend Taten folgen.
Ich gebe zu, nicht immer passen die Selbstbeschreibungen aus dem Promo-Zettel zum Klang des vorgelegten Tonträgers. Das Black-Metal-Projekt KRIEGSGOTT beschreibt allerdings den eigenen Stil sehr gut. Denn "hasserfüllten Schwarzmetall, der in Opposition zur modernen Szene steht" spielt das Nebenprojekt von BLACK ALTAR auf der aktuellen EP "H8 4All" definitiv. Ob aber noch mehr dahinter steckt, wollen wir in der Folge herausfinden.