Es ist der 31. Oktober und damit All Hallow's Eve besser bekannt als Halloween. Als pflichtbewusster Blogger betreibe ich natürlich Agenda-Setting und habe mich auf diesen Tag thematisch vorbereitet beziehungsweise habe mir fünf Minuten vor diesem Review überlegt die amerikanische Band HALLOWEEN zu rezensieren, was die faulste und einfachste Art ist einen Bezug zum heutigen Feiertag herzustellen. Da ich aber keine Scheiben von der Band besitze und es bei Deezer nur eine Scheibe von dieser Kapelle zu finden ist, ist das zweite Album der Truppe "No One Get's Out" (aus dem Jahre 1991) der Gegenstand unserer heutigen Betrachtung.
Samstag, 31. Oktober 2015
Donnerstag, 29. Oktober 2015
Throwback Thursday: Syranic "The Windscale Inception (Promo EP)"
Wie bereits in den letzten Throwback Thursdays angemerkt: langsam gehen uns die alten Reviews aus, die wir hier präsentieren können. Deswegen greifen wir vermehrt auch auf Texte zurück, die eigentlich keiner weiteren Bewertung bedürfen, wie diese alte Rezension zu SYRANIC. Dabei ist die "The Windscale Inception (Promo EP)" nicht mal ein vollwertiger Dreher. Es war nur eine kostenlose CD, die zum Verteilen auf Konzerten gedacht war (wo ich das genannte Sample auch herbekommen hatte), um den anstehenden Release der immer noch einzigen EP zu bewerben. Wie weiter unten beschrieben habe ich aber nur darüber berichtet, um meine Serie täglicher Reviews im Dezember nicht abreißen zu lassen – zu Erklärung: 2010 erschienen Reviews bei uns noch viel sporadischer und es war etwas Besonderes, wenn ich es auf die Kette bekam mehr als einen Beitrag in der Woche hochzuladen. In der Weihnachtszeit habe ich aber so etwas wie einen "Adventskalender" gestartet und mir vorgenommen bis Heiligabend täglich, was zu posten. Ziemlich Affig wenn man so drüber nachdenkt, aber so war das damals. Es gab auch keine Punkte sondern "Zimtsterne" als Noten, was das ganze Konzept im Nachhinein besonders schräg wirken lässt. Man beachte auch, dass ich im Review, davon spreche, dass ich als Student zu wenig Zeit vor Weihnachten gehabt hätte. Wenn ich gewusst, wie es nach dem Studium in fünf Jahren sein würde, ich hätte bestimmt nicht gemeckert. Aber nun viel Spaß (sowas in der Art mit SYRANIC). Meine Meinung hat sich übrigens nicht verändert, außer dass ich die Band inzwischen noch verzichtbarer finde als vorher.
Dienstag, 27. Oktober 2015
CD-Review: A.R.G. "Redemption From Refaim"
Drei Alben in fast 30 Jahren. Das wäre im Normalfall eine ziemlich unproduktive Bilanz. Allerdings steckt hinter den finnischen Thrash-Urgesteinen von A.R.G. eine interessante Geschichte. Gegründet wurde die Kapelle 1987 von dem damaligen Sänger Aku Raaska und A.R.G. hatte zu der Zeit noch Bedeutungen wie ANARCHY RULES GAMES oder etwas scherzhaft AKU RAASKA GROUP. Diese Beziehung hielt aber nicht lange und noch im selben Jahr verließ der Namensgeber die Band und Bassist Tepa Karjalainen wechselte ans Mikro. Der Banner, unter dem man auch heute noch spielt, blieb der Gleiche, aber man änderte die Bedeutung der Buchstaben und wurde so zu den ANCIENT ROTTEN GRAVEGUARDS. Nach einer tollen Zeit Ende der Achtziger und in den frühen Neunzigern mit vielen EPs, Demos, Live-Auftritten und zwei Alben, ging der Gruppe 1994 die Luft aus. Einige wichtige Mitglieder verließen die Band, konnten nur mäßig ersetzt werden und die Schwäche der Szene damals besiegelte mehr und mehr das Ende von A.R.G. 2011 kehrte die Lust aber zurück und die Band formierte sich fast in der Stammbesetzung neu. Lediglich Drummer Pasi Takkula, der bis 1991 hinter der Schießbude saß, konnte nicht mehr teilnehmen. Er verstarb bereits 2004, im viel zu jungen Alter von 34 Jahren (sofern die Quelle stimmt auf die ich mich hier beziehe, es gibt keine zweite Ressource, die das Alter des Schlagzeugers verifiziert). Nun kommt nach 24 Jahren endlich eine neue Scheibe auf den Markt, die auf den Namen "Redemption From Refaim" hört und eine ziemlich rohe Thrash-Kante vorlegt.
Montag, 26. Oktober 2015
Live-Review: Franconian Metal Party - Oktober 2015
Im Nürnberger Hirsch hat sich seit einiger Zeit ein schöne Underground-Konzertreihe etabliert, die unter dem Namen Franconian Metal Party bekannt ist. Vergangenen Samstag fand mit DEW-SCENTED als Headliner eine neue Auflage statt.
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Samstag, 24. Oktober 2015
CD- Review: Milking The Goatmachine "Goatgrind"
Meine Beziehung zu MILKING THE GOATMACHINE hatte ihre Höhen und Tiefen. Die ersten drei Alben konnten mich noch schwer begeistern. Danach ebbte die Begeisterung leicht ab und war mit dem letzte Cover-Album relativ unterkühlt. Bei "Goatgrind", dem aktuellsten Output, schaffen es die Ziegen mich aber endlich wieder zu begeistern.
Freitag, 23. Oktober 2015
CD-Review: Kalmen "Course Hex"
KALMEN klingt nach norwegischer Polarnacht. KALMEN klingt nach der Seenplatte Finnlands. KALMEN trägt die Düsterkeit der schwedischen Fjorde in sich. Allerdings sind die vier Musiker von KALMEN gar keine Skandinavier, sondern kommen aus der Hauptstadt Sachsens. Mit "Course Hex" haben die Dresdner aktuell ihr Debütalbum herausgebracht und überraschen die deutsche Szene mit Tiefgang und Vielschichtigkeit.
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Throwback Thursday: Profanal - Obscure Inifnity "United In Death"
Es ist Donnerstag und mal wieder Zeit für einen Blick zurück. Der heutige Throwback Thursday entführt uns fünf Jahre zurück, als die Westerwälder von OBSCURE INFINITY die erste Split-Single ihrer Karriere herausgebracht haben (inzwischen sind einige dazugekommen, unter anderem der ganz aktuelle "Sermon Of Ungodly Dreams" Zwölf-Zoller, auf der man sich die Rillen mit ARROGANZ, RECKLESS MANSLAUGHTER und LIFELESS teilt). Ebenfalls mit im Boot waren damals Die Südeuropäer von PROFANAL, eine italenische Todesbrigade aus der Toskana, die ebenfalls in diesem Jahr eine neue Split an den Start gebracht hat, bei der die Landsleute von INTO DARKNESS mitgewirkt haben. Nun aber noch einmal zurück in den Sommer 2011 als "United In Death" veröffentlicht wurde und zu einem Review, was aus heutiger Sicht etwas überholt wirkt, auch wenn es erst vier Jahre alt ist. Und auch wenn es vor zwei Jahren schon mal als "Revisited Review" hier hochgeladen wurde (wie ich gerade erst jetzt feststelle, während ich ein letztes Mal darüber lese - mir gehen langsam die Reviews aus, die ich noch nicht zweit-verwertet habe), stelle ich euch die Rezension ein weiteres Mal vor. Die Qualität der Scheibe macht es notwendig.
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