Mit dem Review aus dem Archiv begebe ich mich sicherlich nicht in den friedlichen Schnee (obwohl der Albumtitel dies vermuten lässt), sondern bewege mich vielmehr auf dünnem Eis. Aber noch mal eines vorne weg: DEATH IN JUNE sind für mich keine rechte Band. Punkt! Wieso? Ganz einfach. Es gibt für mich keine eindeutigen Beweise dafür und alle Songtexte von Bandleader Douglas Pearce kann man nur mit Mutwillen und Vorsatz falsch verstehen. Auch Interviews mit dem Musiker oder anderweite Statements legen nur schwer den Schluß nahe dass es sich bei dem Briten um einen überzeugten Nazi, Rassisten oder Nationalisten à la Varg Vikernes handelt. Deswegen habe ich auch kein Problem damit seine Releases hier zu thematisieren. Das hatte ich auch schon vor drei Jahren nicht als ich das damals neue Album "Peaceful Snow"-Album rezensiert hatte. Eine tolle Platte bei der mir allerdings immer etwas gefehlt hat und zwar konkret die Gitarre (alle Songs wurden auf Piano aufgenommen). Diesen Makel konnte aber der Vorzeige-Neofolker mit seinen "The Snow Bunker Tapes" ausgleichen, die das Niveau des Materials noch mal entscheidend verbessern (sorry, aber Di6 ohne Gitarre geht für mich nicht) . Allein wegen dieser Instrumentalisierung würde diesem Release einen Punkt mehr geben als dem originalen Studioalbum, dessen 2010er Review im Folgenden zu lesen ist.
Mittwoch, 25. September 2013
Dienstag, 24. September 2013
Revisited-Reviews: Dokken "Long Way Home"
Das heutige, wieder besuchte Review brannte mir schon länger unter den Fingern. Denn DOKKEN gehören auch jetzt noch definitiv zu meinen liebsten Bands aus dem weiten Bereich des Hardrocks, Hair Metal oder wie man es auch nennen will. Allerdings würde ich heute nicht mehr so euphorisch das 2001er Album "Long Way Home" abfeiern wie noch vor drei Jahren. Klar, es ist immer noch ein starkes Teil, aber umso intensiver ich mir die 80er Werke der Amis anhöre, muss ich gestehen, dass es nicht ganz mithalten kann. Trotzdem würde ich auch heute noch jedem empfehlen sich diese Scheibe zu zulegen, wenn auf 80s Metal, Hardrock oder einfach gut gemachten Heavy Metal steht.
Montag, 23. September 2013
Revisited-Review: Hellfire "Rehersal 1993"
Nach CANCERBERO und CORPSE GRINDER kommt nun die Band aus dem frühen chilenischen Death-Metal-Underground. HELLFIRE sind ebenfalls Garagen Extreme Metal für kaputte Ohren, den man nicht weiter kommentieren muss. Das Review mag sich zwar etwas negativ lesen (auch wenn es nicht so gemeint ist), allerdings sind eine schlechte Produktion und primitive Lieder hier Qualitätsmerkmale. Die Band stammt wie auch die anderen beiden Truppen aus einer Zeit als MCs noch an Brieffreunde geschickt wurden, Promos mit dem Kassettendeck aufgenommen wurden und die Band selbst die Covers ihrer Demos zeichnete. Ich selbst war zwar damals nicht dabei, aber trotzdem können solche zeitgeschichtlichen Dokumente ein stückweit den Aufbruchsgeist der damaligen Zeit widerspiegeln. Es mag eine romantische Verklärung sein, aber es wäre schön, wenn ein bisschen von dieser geradezu kindlichen Begeisterung in unsere heutige Szene Einzug halten würde. Aber man wird ja noch mal träumen dürfen.
Donnerstag, 19. September 2013
CD-Review: Bodybag "Disobedience"
Passend zum Nocte Mortis Fest an diesem Samstag. Haben die Gießener BODYBAG, die ebenfalls dort auftreten werden, eine neue Platte am Start. Die zweite Full-Length "Disobedience " der Mittelhessen umfasst zehn Tracks und überrascht vor allem durch seine Vielschichtigkeit. Denn es ist in keinem Fall reiner Death Metal. In den zehn Liedern finden sich viele verschieden Facetten wieder
Mittwoch, 18. September 2013
Revisited-Review: Corpse Grinder "Distracted Or Evil"
Nachdem wir gestern mit CANCERBERO bereits eine chilenische Old-School-Death-Band hatten bleiben wir noch einen Moment beim Thema und kommen zu einer ähnlichen Gruppe aus Südamerika. CORPSE GRINDER sind sogar noch rumepeliger und kratziger und sind geradezu der Archetyp der Garagenband. Und auch hier gibt es nichts mehr hinzuzufügen dieses Review spricht auch für sich selbst und hat auch noch heute seine Gültigkeit.
Dienstag, 17. September 2013
Revisited-Review: Cancerbero "Perpetual Agony"
Heute mal ein altes Review dem ich nichts beifügen muss. CANCERBERO aus Chile sind wie sie sind. Rotzig, Schrullig und zu 100% Underground. Wer kratzigen Todesstahl aus Südamerika mag, kommt an "Perpetual Agony" kaum vorbei. Auch stilistisch gefällt mir dieses Review aus dem Dezember 2010 immer noch sehr gut, auch wenn es teilweise etwas redundant ist. Trotzdem kann ich mir auch drei Jahre später nur zustimmen. Übrigens die Band ist noch aktiv und hat 2012 erst ein neues Album auf den Markt geworfen!
Montag, 16. September 2013
CD-Review: Diabolical Imperium "The Sacred Lie"
Das Bergische Land ist mehr als nur eine Region in Nordrhein-Westfalen, sondern auch ein regionales Zentrum für Todesblei. Mit dem NRW Deathfest steigt zum Beispiel jährlich eines der deutschen Szenetreffen, das für viele Death-Metaller ein Pflichttermin ist. Kein Wunder, dass es in dieser Kante auch amtliche Bands gibt. So bringen DIABOLICAL IMPERIUM mit "The Scared Lie" ihren neuen Longplayer heraus.
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