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Freitag, 21. April 2023

CD-Review: Grave Pleasures "Plagueboys"

Ich habe mich wirklich sehr auf das neue Album der GRAVE PLEASURES gefreut, da ich die postpunkige Truppe um den Wahl-Finnen Matt McNerney bereits schwer gefeiert habe als sie noch BEASTMILK hießen. Seitdem sind drei Alben erschienen, die allesamt auf ihre Weise fantastisch waren. Auch live gehört das Quintett zu den besten Acts, was ich in den letzten Jahren auf einer Bühne bestaunen durfte. Entsprechend hoch sind meine Erwartungen an "Plagueboys" gewesen, das gerade das Licht der Welt erblickt hat. Dementsprechend drängt sich mir folgende Frage auf: kann der neuste Dreher das Niveau von "Motherblood" und "Dreamcrash" halten oder bekommt die makellose Diskographie eine erste Delle? Lasst es uns herausfinden.

Freitag, 22. Dezember 2017

Editorial: Keine echten Highlights 2017?

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und allerorts erscheinen Listen  mit den besten Alben des Jahres. Allerdings kann man bei den ganzen Aufzählungen nur wenige Überschneidungen erkennen. Es ist kein klarer Trend und kein echtes Muster spürbar, was in diesem Jahr übergreifend relevant gewesen ist.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Live-Review: Grave Pleasures im Zoom Club Frankfurt

In letzter Zeit habe ich mich ein wenig übersättigt gefühlt - eine lange Festival-Saison im Sommer und viele kleine Shows, die in den letzten Wochen stattfanden, hatten mir beinahe die Begeisterung für Konzerte genommen. Klar, Bands auf der Bühne zu erleben, ist so oder so mein Lieblingszeitvertreib, aber ich habe bemerkt, dass mich in letzter Zeit keine Band so richtig fesseln konnte. Ich stand einfach nur noch vor der Bühne, hab vielleicht noch sanft mitgewippt und spätestens nach 20 Minuten angefangen mich gelangweilt für eine Kippe nach draußen zu begeben. Gestern allerdings kehrte das Feuer zurück. Ich konnte nicht ruhig stehen bleiben, schwang die Matte und begab mich freiwillig in die erste Reihe. Zu verdanken habe ich diesen Sinneswandel den GRAVE PLEASURES.