Der Bandname ist ARROGANZ und das aktuelle Album heißt "Primitiv" - das klingt auf den ersten Blick nach einer Kapelle, die sich auf Biegen und Brechen ein martialisches Image geben will. Aber weit gefehlt - denn die Cottbuser sind nicht nur ziemlich sympathische und umgängliche Typen, auch ihre Musik ist kein unbeholfenes Proberaum-Massaker. Seit fast zehn Jahren steht das Trio für urwüchsigen Blackened Death Metal mit einem Hang zu Atmosphäre und Klangteppichen.
Samstag, 14. Oktober 2017
Donnerstag, 12. Oktober 2017
Live-Review: Grave Pleasures im Zoom Club Frankfurt
In letzter Zeit habe ich mich ein wenig übersättigt gefühlt - eine lange Festival-Saison im Sommer und viele kleine Shows, die in den letzten Wochen stattfanden, hatten mir beinahe die Begeisterung für Konzerte genommen. Klar, Bands auf der Bühne zu erleben, ist so oder so mein Lieblingszeitvertreib, aber ich habe bemerkt, dass mich in letzter Zeit keine Band so richtig fesseln konnte. Ich stand einfach nur noch vor der Bühne, hab vielleicht noch sanft mitgewippt und spätestens nach 20 Minuten angefangen mich gelangweilt für eine Kippe nach draußen zu begeben. Gestern allerdings kehrte das Feuer zurück. Ich konnte nicht ruhig stehen bleiben, schwang die Matte und begab mich freiwillig in die erste Reihe. Zu verdanken habe ich diesen Sinneswandel den GRAVE PLEASURES.
Dienstag, 10. Oktober 2017
Editorial: Eure Post an Totgehört
Wenn ihr euch bisher gefragt habt, wie man uns auch physische Post zukommen lassen kann, haben wir jetzt eine einfache Lösung für euch. Das offizielle Totgehört-Postfach macht es möglich!
Montag, 9. Oktober 2017
Reingehört: Trauma "Comedy Is Over"
Bands mit dem Namen TRAUMA gibt es viele im metallischen Kosmos (zwölf laut Metal-Archives.com), aber nur eine davon stammt aus Polen und spielt seit fast 30 Jahren Death Metal. Nichtsdestotrotz war mir der Name bisher nicht geläufig und auch dass das 96er Album "Comedy Is Over" ein Meilenstein des polnischen Death Metal gewesen sein soll, ist mir neu (auch wenn dies der beiliegende Waschzettel ganz stolz verkündet). Was der Dreher wirklich kann, habe ich für euch überprüft.
Samstag, 7. Oktober 2017
Editorial: Sind Zwei-Mann-Projekte das nächste große Ding?
Als ich angefangen habe rockige Musik zu hören, galt für mich immer die goldene Regel, dass man keine Gitarren-orientierte Band formen kann, ohne mindestens über drei Mitglieder zu verfügen. Gitarre, Bass, Gesang und Drums: ohne dieses Fundament kann man nichts erreichen. Diese Regel scheint aber nicht mehr zu gelten. Momentan drängen immer mehr Projekte in die Öffentlichkeit, die lediglich zwei Musiker umfassen. Bahnt sich hier ein neuer Trend an?
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Donnerstag, 5. Oktober 2017
Throwback Thursday: Spreading Miasma "Illumination"
Vor knapp fünf Jahren erschien die Debüt-EP der Gießener Death-Metaller von SPREADING MIASMA und vor genau fünf Jahren habe ich diese CD, die auf den Namen "Illumination" hört, rezensiert. Das war die erste und bis heute leider auch die letzte Platte, die ich von den Mittelhessen besprechen durfte. Das hängt allerdings auch damit zusammen, dass die Diskographie des Fünfers seitdem nicht weiter gewachsen ist. An der Live-Front ist man zwar sehr aktiv, aber scheut scheinbar das Studio wie der Teufel das Weihwasser. Deswegen nutzen wir den heutigen Donnerstag, um die Hessen daran zu erinnern, dass sie der Szene mal wieder einen Release schuldig wären, und veröffentlichen mein altes Powermetal.de-Review (in gekürzter und formal aufgehübschter) Form.
Dienstag, 3. Oktober 2017
Angehört: Ancst - King Apathy "Split"
Eine hoch-interessante Mischung erwartet uns auf der vorliegenden Split-EP. Die Berliner HC-Schwarzheimer von ANCST haben sich mit KING APATHY (ehemals THRÄNENKIND) verbündet und eine zwanzig-minütige Scheibe eingeprügelt, die erneut als Brückenschlag zwischen Black Metal, Post- und Hardcore zu verstehen ist. Aber wie viel Schwärze steckt eigentlich in diesem bunten Mix und wie gut vertragen sich die einzelnen Zutaten?
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