Vor einigen Wochen habe ich das Abrisskommando JUCIFER live bestaunen dürfen. Ich kannte das amerikanische Musiker-Ehepaar zuvor nicht, aber wurde direkt von ihrem kompromisslosen Trümmer-Sound eingefangen. Die Punk-Location Klapperfeld in Frankfurt, wo der Gig stattfand, hat perfekt zur rotzigen Atmosphäre gepasst, die Amber Valentine und Edgar Livengood versprühen. Leider war die Technik beziehungsweise derjenige, der sie bedienen sollte nicht ganz auf der Höhe, weswegen zum Beispiel keinerlei Vocals zu hören waren. Schade, aber zum Glück gab es vor Ort auch Platten der Band zu erwerben und ich habe mir direkt eine Kopie von "District Of Dystopia" geschnappt, die ich heute vorstellen möchte.
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Sonntag, 5. November 2017
Samstag, 7. Oktober 2017
Editorial: Sind Zwei-Mann-Projekte das nächste große Ding?
Als ich angefangen habe rockige Musik zu hören, galt für mich immer die goldene Regel, dass man keine Gitarren-orientierte Band formen kann, ohne mindestens über drei Mitglieder zu verfügen. Gitarre, Bass, Gesang und Drums: ohne dieses Fundament kann man nichts erreichen. Diese Regel scheint aber nicht mehr zu gelten. Momentan drängen immer mehr Projekte in die Öffentlichkeit, die lediglich zwei Musiker umfassen. Bahnt sich hier ein neuer Trend an?
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