Freitag, 29. September 2017

Event-Tipp: Overthrust - Death Metal aus Botswana in Mainz

Afrika und Death Metal - diese Mischung ist für viele Menschen noch ungewöhnlich. Allerdings haben uns Dokumentationen wie "Global Metal" oder unzählige Magazin-Berichte gezeigt, dass Metal überall überleben kann, egal ob im Iran oder Bangladesch. Überall findet man harte Kapellen, die ihre Gitarren bearbeiten. Botswana im südlichen Teil Afrikas bildet da keine Ausnahme. OVERTHRUST gehört mittlerweile zu den bekanntesten Vertretern der dortigen Szene und präsentiert seinen energiereichen, afrikanischen Death Metal am Sonntag im Mainzer Haus Mainusch.

Mittwoch, 27. September 2017

Tape gehört: Ultha "Rehearsal Demos MMXIV​/​MMXV"

Es ist lange her, dass sich eine deutsche Black-Metal-Band getraut hat eine solch räudige Kante zu veröffentlichen. Die Kölner Schwarzheimer von ULTHA bieten euch für fünf Euro 17 Minuten Geschrammel aus dem Proberaum auf klassischem Magnetband und limitieren dieses analoge Lo-Fi-Dokument auf 99 Stück.  Allein deswegen muss man die "Rehearsal Demos MMXIV​/​MMXV" einfach lieben.

Montag, 25. September 2017

Live-Review: Threatening Shadows im MS Connexion Mannheim


Es ist Mitte September und der Herbst hat bereits Einzug gehalten. Da freut man sich nach einigen nass-kalten Tagen auf den letzten metallischen Open Airs, wieder auf die Annehmlichkeiten der Hallenveranstaltungen. Meinen persönlichen Kick-Off in die Indoor-Saison stellt das Threatening Shadows in Mannheim dar. Hier wird ein dickes Paket mit exzellenten Black Metal und Blackened Thrash Bands geschnürt, welches das ehrwürdige Connexion mit einem akustischen Inferno zu zerlegen vermag.

Samstag, 23. September 2017

Editorial: Als Metaller das Frankfurter Museumsuferfest überleben (mit Filmelf und Geordie Blackcore)

Die großen Veranstaltungen am Main wie das Mainuferfest oder auch das Museumsuferfest sind ein Schmelztiegel für verschiedenste Genres. Elektronik, südamerikanische Musik und Hip Hop kann man dort an verschiedenen Bühnen vorfinden. Auf den ersten Blick bietet dieses Volkfest mit seinem Mainstream-Appeal nur wenig Anziehungskraft für Metaller. Aber wer genauer hinschaut und mit offenen Augen am Fluss entlang wandelt, findet auch etwas spannendes für härtere Gemüter. Besonders die Radio-X-Stage konnte mit ihrem metallischen und hartkernigem Programm am Freitagabend einige schwarz-gekleidete Banger vor die Bühne locken. Darunter auch unseren Kollegen Filmelf und Geordie Blackcore.

Donnerstag, 21. September 2017

Throwback Thursday: Porta Nigra "Fin De Siècle"


Wir nutzen gerne unsere Retrospektiven, um Bands daran zu erinnern mal wieder etwas zu veröffentlichen. So auch die Herren von PORTA NIGRA. Die Koblenzer haben ihr letztes Album vor zwei Jahren veröffentlicht und seit einem Jahr auch nichts mehr hören lassen. Grund genug mein altes (und gekürztes) Powermetal.de-Review zum Debütalbum "Fin De Siècle" herauszukramen und die Rheinland-pfälzischen Musiker darin zu erinnern, dass dieser Dreher auch schon wieder fast fünf Jahre auf dem Buckel hat, aber nichts von seiner einnehmenden Macht eingebüßt hat und Lust auf mehr macht.

Dienstag, 19. September 2017

Unerhört: Graffio "self-titled"

Heute geht es um die Rosenheimer Kapelle GRAFFIO und wir haben es hier mit experimentellen Metal zu tun. Tut mir Leid, dass mir keine elloquentere Einleitung eingefallen ist, aber ich versuche immer noch die erste offizielle Demo der Süddeutschen zu verstehen. Man legt uns mit diesem Dreher kein einfaches Werk vor, aber versuchen wir es doch gemeinsam zu analysieren.

Montag, 18. September 2017

CD-Review: Putrid Torso "Grave Desecrating Ritual"

Dreist gewinnt! Wenn man keinen Sänger für sein Solo-Projekt findet, kann man auch einfach mal Rogga Johansson fragen (bekannt durch PAGANIZER, REVOLTING, THE GROTESQUERY und viele mehr), ob er nicht die Vocals ins Mikro grollen will. So geschehen  bei PUTRID TORSO, ein Soloprojekt vom Schweinfurter T. (Anmerkung des Autors: wann hört das mit diesem Kürzeln wieder auf? Und wann geben sich extreme Musiker wieder Kampfnamen wie "Goat Penetrator" oder "Satanic Gut Eater"?). Nach fünf Jahren der Suche und harter Arbeit hat es der Unterfranke endlich geschafft sein erstes Album "Grave Desecrating Ritual" aus der Taufe zu heben und schickt sich an der erschlafften Death-Metal-Welle neues Leben einzuhauchen - was in Bezug auf das Genre irgendwie widersprüchlich klingt.