Donnerstag, 14. Mai 2015

CD-Review: Anal Vomit "Peste Negra, Muerte Negra"


ANAL VOMIT - Den Namen hat man irgendwie schon mal gehört (so prägnant wie er es ist, wäre das nicht verwunderlich). Was die Peruaner allerdings genau machen, wissen die meisten Metaller nicht beziehungsweise ihre Vorstellung gehen in eine falsche Richtung. Immerhin verführt das Präfix "Anal" dazu, anzunehmen, dass es sich bei dieser Truppe um einen Vertreter der Grindcore-Zunft handeln würde. Das ist allerdings nicht der Fall! Die Südamerikaner zocken vielmehr eine wütende Mischung aus Blackened Thrash und Death Metal und das nun immerhin bereits seit über 20 Jahren. Das aktuelle Album "Peste Negra, Muerte Negra" ist der vierte Longplayer der Bandhistorie und stellt gleichzeitig meinen ersten Kontakt mit dem rektalen Brechdurchfall dar.

Dienstag, 12. Mai 2015

Revisited-Review: Venom "Fallen Angels"


Eine englische Band hat mit zwei Alben eine Revolution ausgelöst. Den Metal brutalisiert und einem ganzen Genre seinen Namen verpasst. Nach Höhen und Tiefen kamen die Briten 2011 mit einem bärenstarken Album names "Fallen Angels" via Spinefarm Records zurück und bewiesen, dass man auch mit Ende 40 noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Ich nenne hier bewusst nicht den Bandnamen, denn das hat der ehemalige Kollege Yoek vor vier Jahren in seinem Review bereits oft genug getan. Lest einfach selbst, denn abseits der inflationären Verwendung der Kapellenbezeichnung, ist das Review äußerst lesenswert.

Sonntag, 10. Mai 2015

Event-Tipp: Extreme, Rotten, Decayed II


Der Jam Club in Koblenz ist mehr als nur eine alternative Musik-Location am Rhein. Hier geben sich schon seit dem Anfang des Death Metal Revivals die aufstrebenden Vertreter dieser Bewegung die Klinke in die Hand. Vor allem OBSCURE INFINITY hat sich diesen dunklen Kellerraum inzwischen zum Wohnzimmer gemacht. So ist es auch wenig verwunderlich, dass die Deather aus dem Westerwald bei der zweiten Auflage des Old-School-Konzertabends Extreme, Rotten, Decayed einen besonderen Leckerbissen darstellen. Mit REVEL IN FLESH und DIABOLICAL IMPERIUM konnte man darüber hinaus zwei kompetente Szenegrößen gewinnen, die diesen Abend abrunden.

Samstag, 9. Mai 2015

CD-Review: Revolting "Visages Of The Unspeakable"


Drei Jahre lang war es ziemlich ruhig um das skandinavische Death-Metal-Projekt REVOLTING. In diesem Mai kehren Revolting Rogga und seine beiden Mitstreiter zurück, um uns besonders modrigen Schwedentod um die Ohren zu schlagen. Das nunmehr fünfte Album hört auf den Namen "Visages Of The Unspeakable" und kommt erneut über das Kult-Label F.D.A. Rekotz auf den Markt.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Throwback Thursday: Agalloch "Marrow Of The Spirit"

Dieses Jahr feiern die amerikanischen Black-Metal-Pioniere von AGALLOCH ihren 20. Geburtstag und auch wenn man die Genre-Grenzgänger nicht mag, muss man sie für ihre Verdienste in den Bereichen Post Metal und die amerikanische Szene an sich. Deswegen haben wir ein altes Review von Kollege Andreas aus dem Archiv geholt, es stilistisch aufgehübscht und erinnern an die tolle 2010er LP "Marrow Of The Spirit".

Dienstag, 5. Mai 2015

Tape gehört: Abyssus "Summon The Dead"

Griechenland war mal das Land aus dem nur ROTTING Christ kommt. Mehr Bands konnten viele (und können auch heute noch eine Menge Metaller aus Deutschland) nicht aufzählen. 2014 und 2015 allerdings scheint gerade im Untergrund der hellenistische Extreme Metal zu kochen. Neue Veröffentlichungen von VARATHRON, ACHERONTAS oder auch BIOTOXIC WARFARE sind nur drei Beispiele für eine sehr aktive Bewegung in diesem südosteuropäischen Land. Seit 2011 gehört auch das Old-School-Death-Kollektiv ABYSSUS zur dortigen Szene und legt uns mit "Summon The Dead" eine EP vor, die vor allem Fans vom Florida-Death Freude bereiten dürfte.

Sonntag, 3. Mai 2015

Angehört: Offal - Zombie Cookbook

Split-Singles gehören im Extreme-Metal zum guten Ton und besonders im Death Metal und Grindcore erfreut sich diese Veröffentlichungsweise regen Zuspruchs. So kann man als Band auch mal nur einen oder zwei Titel veröffentlichen, ohne dass der gebotene Inhalt zu gering für den potenziellen Verkäufer ausfällt. Auf der vorliegenden Split-Single haben sich die beiden brasilianischen Gore-Deather OFFAL und ZOMBIE COOKBOOK verbündet und legen uns ein knapp elfminütiges Feuerwerk vor.