Wiedersehen macht Freude! Vor einiger Zeit haben wir uns um das Album der Doom-Jünger von RAUM KINGDOM gekümmert. Nun ist die im September veröffentlichte Split-EP mit den Brüdern im Geiste von ALL WE EXPECTED an der Reihe. Für eine EP mag die Spielzeit von etwa 41 Minuten ungewohnt ausgiebig wirken, im Downtempo-Sektor allerdings ist so etwas völlig normal. Denn jeder der vier enthaltenden Songs schafft es etwa auf einen Umfang von zirka zehn Minuten. Klingt sperrig, muss es aber nicht sein.
Samstag, 28. November 2015
Donnerstag, 26. November 2015
Throwback Thursday: Death "Scream Bloody Gore"
Noch ist Donnerstag und passend dazu geht unsere Throwback-Thursday-Reihe zu Chuck Schuldiner und DEATH in die nächste Runde. Die Demos lassen wir hinter uns und erreichen nun endlich die Alben-Phase, die uns haufenweise Besetzungswechsel und ebenso viele Stilwechsel bescheren wird. Beim Debüt "Scream Bloody Gore" blieb man aber noch bodenständig und agierte souverän als Duo.
Mittwoch, 25. November 2015
Angehört: Revel In Flesh - Zombiefication "Eyeless Ghoulish Horror"
Wenn es eine kooperationsfreudige Band in deutschen Landen gibt, dann ist es eindeutig REVEL IN FLESH, die es in den vier Jahren seit ihrer Gründung auf staatliche sieben (!!) Splits gebracht haben. Nach Bands wie REVOLTING, GRAVE WAX, PUTERAEON oder auch HUMILATION ist nun das mexikanische Todesschwadron von ZOMBIEFICATION an der Reihe. Der gemeinsame Opus hört auf den Namen "Eyeless Ghoulish Horror" und sorgt mit maximal-untoter Energie für das morbides Hörerlebnis zwischendurch.
Montag, 23. November 2015
Live-Review: Elvenpath, Fairytale und Journey Of DC (live in Frankfurt)
Manchmal ist die erste Hürde eines Konzert der Weg dorthin. Dabei ist das AWO Jugendhaus im Frankfurter Stadtteil Hausen mit der Platzierung auf der Ludwig-Landmann-Straße eigentlich gar nicht so schwer zu finden. Es sei denn man verlässt sich auf veraltete beziehungsweise unpräzise Google-Maps-Angaben und läuft etwa 45 Minuten ziellos die Hauptstraße entlang. Endlich angekommen, ist bereits eine ordentliche Anzahl von Besuchern vor Ort, die offensichtlich weniger Orientierungsprobleme hatte als ich. Unter diesen Besuchern sind auch die international beliebten Thrasher von TANKARD, die heute in Form von Basser Frank Thorwarth und Frontmann Gerre vertreten sind. Letztere sind hier, um bei drei lokalen Bands die Heimniederlage der Frankfurter Eintracht gegen Bayer Leverkusen zu vergessen. Eine sehr gute Idee, denn mit den lokalen Helden von ELVENPATH, FAIRYTALE (den Gästen aus Recklinghausen) und den Deathern von JOURNEY OF DC, die kurzfristig für ODIUM eingesprungen sind, ist das Billing gut bestückt.
Samstag, 21. November 2015
CD-Review: Mörbid Vomit "Doctrine Of Violence"
MÖRBID VOMIT ist ein sehr generischer Bandname. Er klingt als sei er mittels eines Death-Metal-Name-Generator entstanden und der Heavy-Metal-Umlaut macht das Konzept auch nicht klischeeärmer, aber die Old-School-Deather aus Finnland meinen es durchaus ernst. Mit "Doctrine Of Violence" gibt es ein neues Album, das schon jetzt die Nachgeburt des Death-Metal-Revivals bildet.
Donnerstag, 19. November 2015
Song Of The Day: Blakylle 'Windmal'
Heidentum, Wikinger und nordische Mythen gemischt mit extremen Metal ist ein Konzept, das während der letzten Dekade erschöpfend ausgeschlachtet wurde. Auf einmal waren überall archaische Krieger mit Fellen und Rüstungen, die über alte Riten und Heldensagen sangen. Wie jeder Trend endete auch dieser Hype in einer Kakophonie aus billigen Plagiaten und weich-gespülten Trittbrettfahrern, die auf diesen Zug aufspringen wollten. Heute gibt es nur noch wenige Bands aus dieser Ära, die noch immer für Aufsehen sorgen können und viele alte Truppen haben ihre stilistischen Grenzen inzwischen aufgeweicht beziehungsweise verfolgen das Pagan-Thema nur noch rudimentär. Da ist es heute eigentlich schon wieder aufregend nach den Wurzeln der Bewegung zu suchen und die Tugenden der Anfangszeit wiederzubeleben, die im Laufe der Jahre verloren gegangen sind. Eine neue Band aus Ostfiesland versucht sich daran. BLAKYLLE aus Leer hat derzeit zwei Demo-Aufnahmen veröffentlicht, die in mir tatsächlich wieder Interesse an Pagan (Black ) Metal wecken.
Mittwoch, 18. November 2015
Throwback-Thursday: Death "Back From The Dead" - "Mutilation"
Wir schlagen heute erneut ein Kapitel in unserer DEATH-Retrospektive auf und entern die Frisco-Zeit von Chuck Schuldiner. Im Herbst '85 zog es den Herren aus dem Osten der Vereinigten Staaten an die Westküste, wo er unter anderem die DEATH-Demo "Back From The Dead" aufnahm (die in meiner Original-Serie von 2011 übrigens vergessen wurde). Beteiligt an dieser fünften MC waren Ex-D.R.I.-Drummer Eric Brecht sowie ein gewisser Kerl, der ebenfalls Erik hieß und den Bass bediente. Bevor wir mit "Mutilation" zum eigentlichen Gegenstand dieser Betrachtung kommen, noch ein paar Worte zu "Back From The Dead".Im Oktober 1985 kamen die acht Songs in Umlauf und enthielten mit 'Beyond The Unholy Grave', 'Mutilation' und 'Baptized In Blood' schon drei Lieder, die man auch vom späteren Debüt-Album her kennt. Natürlich ist hier alles noch völlig roh und ungeschliffen (das ist noch nett ausgedrückt, teilweise rumpelt man hier so stark, dass man sich den damaligen Grind-Exzessen von NAPALM DEATH annährt und man nur noch erahnen kann welcher Song hier welcher ist). Aber es gibt mit 'Skill To Kill' und dem Titeltrack zwei exklusive Songs, die sich abseits von Live-Aufnahmen und Bootlegs nirgendwo sonst in der Diskographie finden lassen. Und dazu gibt es noch ein Hitchcock-Intro, das heute etwas cheesy wirkt aber ebenso kultig ist. Wesentlich näher an der ersten vollwertigen Platte war Chuck mit "Mutilation", woran ein inzwischen selbst legendärer Death-Metaller nicht ganz unschuldig gewesen ist.
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