Sonntag, 20. Juli 2014

Interview: Mucho und Hendrik von Bronson A.D. (Teil 1 von 3)

Eine anständige Mischung aus Hardcore und (Thrash) Metal ist eher die Ausnahme. Gerade Death- und Metalcore beweisen immer wieder, dass sie im Grunde keines der beiden Genres wirklich verstanden haben. Anders ist das bei BRONSON A.D. aus Limburg. Sie verbinden ähnlich wie die SUICIDAL TENDENCIES oder D.R.I. beide Stile so logisch miteinander, dass sich sowohl HC-Kids als auch Old-School-Metaller freuen dürfen. Saitenhexer Hendrik, den vor allem mittelhessische Leser als Gitarrist der Limburger  Thrasher BRAINDEADZ kennen dürften, und Sänger Mucho, der auch kein Unbekannter in der Kalkwerk-Szene ist, haben mich in ihren Proberaumzu einem ausgiebigen Gespräch eingeladen, das aufgrund der Ausführlichkeit in drei Teile zerlegt werden muss. Hier nun Teil eins, der sich vor allem mit der Gründung der Kapelle und den Hintergründen der Mitglieder beschäftigt.

Donnerstag, 17. Juli 2014

CD-Review: Voodoo Gods "Anticipation for Blood Leveled in Darkness"

Bei Death-Metal-Supergroups denkt jeder sofort an BLOODBATH. Allerdings gibt es brutale Allstar-Bands auch in anderen Ländern und unter dem Namen VOODOO GODS hat sich bereits 2001 eine amerikanisch-europäische Extremisten-Kapelle zusammengefunden, die neben Death Metal vor allem dem Thrash frönt. Mit "Anticipation for Blood Leveled in Darkness" erscheint dieser Tage nun endlich das erste Album.

Montag, 14. Juli 2014

Tape gehört: Exit Humanity - Undead Savior

Ach ja, Death Metal ist mir doch immer noch das Liebste! Ob nun Fluch oder Segen, der "Death Metal Trend" führte und führt bis heute immer mal wieder dazu, dass sich ein paar talentierte Menschen dazu berufen fühlen, ein paar Songs einzukloppen und sie entgegen dem Fortschritt der Technik auf ein hübsches kleines Tape zu bannen, um sie dann in kleiner Stückzahl unter den geneigten Maniacs zu verteilen. So oder so ähnlich muss es dem Duo hinter EXIT HUMANITY auch gegangen sein, mit dem Unterschied, dass Gitarrist, Bassist und zu gleich auch Frontröhre Stefan bereits zuvor bei der Band HARM sein Unwesen trieb und somit wohl als Überzeugungstäter bezeichnet werden kann.

Samstag, 12. Juli 2014

Editorial: Der letzte Ramone ist tot!

Eine traurige Nachricht erreicht uns an diesem Wochenende. Denn leider ist mit Tommy Ramone auch das letzte Gründungsmitglied der Proto-Punk-Band RAMONES verstorben. Ähnlich wie auch Joey (2001) und Johnny (2004) erlag Tamás Erdélyi (wie er bürgerlich hieß) einem Krebsleiden. Der Drummer hat zusammen mit Joey, Dee Dee und Johnny das legendäre Line-Up bekannten Speedrocker gebildet, das sich 1974 in New York zusammengefunden hat. Zwar verließ er die Band bereits nach dem dritten Album, aber seinen Status als Gründungsmitglied nimmt das ihm natürlich nicht.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Event-Tipp: Party.San Open Air 2014

Alle Jahre wieder findet das beste Extreme-Metal-Festival der Republik in Thüringen statt. Das Party.San Open Air lockt auch in diesem Jahr wieder viele Tausend Fans auf den Flugplatz nach Schlotheim, um dort mit der Champions Leauge aus Black und Death Metal ein epochales Wochenende zu begehen.
Seit 2011 ist das bekannte Open Air nach Schlotheim umgezogen und hat trotz des Weggangs aus Bad Berka die eigenen Stärken beibehalten. Die Preise für Tickets, Getränke und Verpflegung sind fair geblieben. Die Veranstalter sind eben selbst große Metal-Fans und respektieren ihr Besucher sehr. Das merkt man ein ums andere Jahr immer wieder aufs Neue und das schlägt sich auch im Billing nieder.

Dienstag, 8. Juli 2014

CD-Review: Keitzer "The Last Defence"

F.D.A. Rekotz steht vor allem für eines und das ist Old-School Death Metal. Allerdings hat das Label nahe der polnischen Grenze auch sehr brutale Töne im Programm. So gehört das deutsch-portugiesische Abrissunternehmen KEITZER bereits seit 2011 zum Rooster der ostdeutschen Plattenfirma und ist vor allem für seine heftigen Blasts und hohe Geschwindigkeitsexzesse bekannt. Mit "The Last Defence" erscheint diesen Juli das neuste Album der Männer aus NRW und Rio Maior.

Sonntag, 6. Juli 2014

Reingehört: Chiral "Abisso"

Ein-Mann-Projekte sehen sich oft vielen Vorurteilen ausgesetzt. Viele sehen sie abwertend als Kinderzimmer-Kapellen an oder beschweren sich über den Einsatz von Drum-Computern. Nichtsdestotrotz gibt es auch wieder positive Beispiele, die zeigen dass es auch anders geht und hochwertige Kost abliefern.Der Italiener CHIRAL versucht sich ebenfalls als Multi-Instrumentalist und liefert mit "Abisso" bereits die zweite Demo ab.