Bereits vor einem Monat hat das Wacken Open Air 2016 stattgefunden und auch wie in den vergangenen Jahren haben wir darauf verzichtet größeren Anstoß daran zu nehmen. Dennoch tobt jedes Jahr aufs neue die Diskussion wie "Metal" das größte Festival für harte Musik in Deutschland eigentlich ist. Kritiker des Open Airs beklagen, dass in den letzten Jahren die Masse an "Touristen",(gemeint sind Menschen die nur wegen dem Event und nicht wegen der Musik dorthin pilgern) rapide zugenommen habe. Die Bilder, die man Jahr für Jahr in den Medien sehen kann, verstärken dieses Vorurteil. Da zeigt man haufenweise Strohhüte, die von Menschen getragen werden, die wie Mallorca-Urlauber wirken, oder andere skurrile bis peinliche Kostümierungen tragen, die jeden ernsthaften Musikfreund mit den Augenrollen lassen. Handelt es sich hierbei aber wirklich um ein repräsentatives Bild oder um einen Bias?
