Freitag, 22. Mai 2015

CD-Review: Foscor "Those Horrors Wither"

Extreme-Metal-Bands aus Spanien haben es schwer internationale Aufmerksamkeit zu erhalten. Kein Wunder, die iberische Halbinsel hat generell nur wenige relevante harte Acts hervorgebracht und so gibt es auch Truppen wie FOSCOR , die seit fast 20 Jahren quasi unbemerkt vom Rest Europas musizieren und bereits im vergangenen November mit "Those Horrors Wither" ihren vierten Studio-Longplayer veröffentlicht haben. 

Dienstag, 19. Mai 2015

CD-Review: Discreation "Procreation Of The Wretched"


Wenn ihr nicht gerade absolute Newbies seid, was Totgehört betrifft, dann wisst ihr, was euch bei DISCREATION erwartet. Seid einigen Jahren beschäftigt uns diese großartige Band aus Hanau bereits und mit dem neuen Opus "Procreation Of The Wretched" erscheint jetzt endlich das ersehnte vierte Album, für das mit dem Qualitätslabel FDA Rekotz der perfekte Kooperationspartner gewonnen werden konnte.

Sonntag, 17. Mai 2015

Event-Tipp: Chimonas Tour 2015


Die Tour von NACHTBLUT zieht bereits den ganzen Mai über quer durch deutsche Städte und ist ein Spiegel der wachsenden Popularität der Dark-Metaller aus Niedersachsen. Wer bisher noch nicht die Gelegenheit wahrgenommen hat, sich das düstere Quintett anzuschauen, hat jetzt noch drei Möglichkeiten. Eine davon kann in Frankfurt angenommen werden.

Free For All: The Atrocity Exhibit "The Atrocity Exhibit EP"

Sonntage sind ruhig, beschaulich und meist ziemlich langweilig. Dagegen hilft eigentlich nur eine gehörige Portion Grindcore, um den Kreislauf wieder in Wallung zu bringen. Wem die meisten Vertreter dieser Zunft allerdings zu stumpf, zu bluttriefend oder zu infantil sind, dem sei die englische Formation THE ATROCITY EXHIBIT ans Herz gelegt, die neben Grind und Crust auch leichte Nuance an Sludge-Elementen nutzt. Das passt nicht, meint ihr? Dann wird euch der Vinyl-Re-release von  "The Atrocity Exhibit EP" vom Gegenteil überzeugen.

Freitag, 15. Mai 2015

CD-Review: Lebenswinter "Carved In Wood And Stone"

Im Westerwald pfeift der Wind laut einem Volkslied kalt über dessen Höhen und auch wenn dieser Marsch, der hauptsächlich von Soldaten gesungen wird, bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hat, stimmt dieser Ausspruch noch immer, denn mit CHAOS INVOCATION, WEIRD FATE oder auch PORTA NIGRA, gibt es gleich mehrere Schwarzmetallkapellen aus dieser Region, die auch heute noch für frostige Atmosphäre, in dieser kargen Landschaft sorgen. Seit wenigen Jahren mischt auch das Trümmerkommando von LEBENSWINTER in der dortigen Extreme-Metal-Szene mit und liefert uns mit "Carved IN Wood And Stone" bereits das zweite Album ab, das erneut im DIY-Style selbst aufgenommen und produziert wurde.

Donnerstag, 14. Mai 2015

CD-Review: Anal Vomit "Peste Negra, Muerte Negra"


ANAL VOMIT - Den Namen hat man irgendwie schon mal gehört (so prägnant wie er es ist, wäre das nicht verwunderlich). Was die Peruaner allerdings genau machen, wissen die meisten Metaller nicht beziehungsweise ihre Vorstellung gehen in eine falsche Richtung. Immerhin verführt das Präfix "Anal" dazu, anzunehmen, dass es sich bei dieser Truppe um einen Vertreter der Grindcore-Zunft handeln würde. Das ist allerdings nicht der Fall! Die Südamerikaner zocken vielmehr eine wütende Mischung aus Blackened Thrash und Death Metal und das nun immerhin bereits seit über 20 Jahren. Das aktuelle Album "Peste Negra, Muerte Negra" ist der vierte Longplayer der Bandhistorie und stellt gleichzeitig meinen ersten Kontakt mit dem rektalen Brechdurchfall dar.

Dienstag, 12. Mai 2015

Revisited-Review: Venom "Fallen Angels"


Eine englische Band hat mit zwei Alben eine Revolution ausgelöst. Den Metal brutalisiert und einem ganzen Genre seinen Namen verpasst. Nach Höhen und Tiefen kamen die Briten 2011 mit einem bärenstarken Album names "Fallen Angels" via Spinefarm Records zurück und bewiesen, dass man auch mit Ende 40 noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Ich nenne hier bewusst nicht den Bandnamen, denn das hat der ehemalige Kollege Yoek vor vier Jahren in seinem Review bereits oft genug getan. Lest einfach selbst, denn abseits der inflationären Verwendung der Kapellenbezeichnung, ist das Review äußerst lesenswert.