Sonntag, 9. August 2015

Live-Review: Party.San Open Air 2015 (Prolog)

Das zweite Wochenende im August ist ein fester Termin in dem Kalender eines jeden brutalen Metaller. Der Flugplatz Obermehler nahe Schlotheim in Thüringen gehört für einige Sommertage den schwarzen Massen aus Deutschland und anderen Ecken der Welt ,um mit dem Party.San Open Air eines der größten reinen  Extreme-Metal-Festivals zu begehen. In Kürze werden wir euch hier einen ausführlichen Bericht zu den Auftritten von unter anderem SAMAEL, MAYHEM, BEHEMOTH und ASPHYX präsentieren. Heute (am Abreisetag) allerdings gibt es erstmal nur einen kurzen Abriss über den Gesamteindruck, der nach den drei Festivaltagen hängen geblieben ist (Entschuldigt bitte den Schreibstil – ich bin immer noch etwas verstrahlt).

Das Party.San steht in diesem Jahr unter dem Zeichen der Sonne. Beinahe jeder Besucher verflucht schon am Donnerstag diesen Himmelskörper. Mit Temperaturen von deutlich über 30° Celsius wird es schwer zu bewegen. 

Dennoch ist das Billing einfach viel zu gut, um sich im auf dem Zeltplatz zu verkriechen. Vor allem die an sich eher "kleinen" Bands sind es, die es schaffen beeindruckende Gigs hinzulegen. So prägen vor allem MORBUS CHRON und MIDNIGHT den ersten Tag und bleiben mir besonders positiv in Erinnerung. Ebenfalls überrascht mich, dass die Herren von RUINS OF BEVERAST , die den Slot als drittletzte Bands des Abends gut ausfüllen können. Zu den Überraschungen am Freitag zählen allen voran die Berliner von POSTMORTEM, die mich einer tollen Mischung aus Thrash, Death und Groove Metal umwerfen. Selbiges gelingt den Orient-Brutalisten von MELECHESH, die ich nicht so dermaßen stark auf den Zettel gehabt hätte. Samstags wiederum reißt mich ein
alter Bekannter mit. KATAKLYSM schafft es auch beim gefühlt beim zwanzigsten Mal mich zu begeistern. Insgesamt gibt es unzählige Gruppen, die es auf diesem Party.San schaffen Bestleistungen abzurufen. Was das genau bedeutet, erklären wir euch in den kommenden Beiträgen. Auch werden wir darauf eingehen, warum SAMAEL trotz toller Leistung mit Zuschauerschwund kämpfen musste, Necrobutcher von MAYHEM auf der Bühne kurzzeitig völlig ausrastet und aufzeigen, dass auch eine Stunde Soundcheck keine Garantie für einen guten Sound ist. Außerdem werden wir euch multi-medial mit Bildern und Videos versorgen, die allen Daheimgebliebenen den Neid ins Gesicht treiben werden.
Seid gespannt, wir arbeiten daran so schnell wie möglich alles fertig zu stellen, aber Verzögerungen werden sich nicht vermeiden lassen. Aber wir wollen euch möglichst viel von diesem Ausnahme-Open-Air  und ich verspreche euch, die Wartezeit wird sich lohnen.

[Adrian]

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