Donnerstag, 21. Juni 2018

Throwback Thursday: Bolt Thrower "In Battle There Is No Law"

Auch wenn es die britische Death-Metal-Walze BOLT THROWER nicht mehr gibt, sind sie in den Gehörgängen der Szene immer noch allgegenwärtig. Ihr unsterblicher Groove und die eingängigen Rhythmen, die sich auf ewig in unseren Gehirnrinden eingebrannt haben,  sind das Vermächtnis dieser Geburtshelfer des Todesbleis. Angefangen hat alles aber so richtig mit dem Debütalbum "In Battle There Is No Law", dem ungestümen Auftakt einer erfolgreichen Serie von Alben, vor fast genau 30 Jahren.
Was im Frühsommer 1988 von Karl Willetts und Co in Vinyl gegossen wurde,
hatte noch nicht zu 100% die Trademarks, für die man die Truppe aus Conventry später lieben lernen sollte. Die acht Songs, die insgesamt auf 28 Minuten kommen, sind aggressive Angriffe auf eine Rock-Landschaft, die Ende der 80er Jahre gesättigt war von Haarspray-Copycats und einer Armee von zum Teil gleichförmigen Thrash-Kapellen. Inspiriert von englischem Crust und dem frühen Grindcore entsteht ein rotziger, ungehobelter Ursuppen-Death-Metal, der in Songs wie 'Challenge For Power' oder 'Forgotten Existence' am besten zum Ausdruck kommt und ein stückweit den Sound mitbestimmen sollte für den ihre spätere Label-Heimstätte Earache bekannt werden sollte. Mit diesem Album hat sich auch erstmals Paul McHale als Artworker der Band etabliert, der für viele Scheiben der Band zurückkehren sollte und auch 2016 bei MEMORIAM (Karl Willetts Nachfolgeband) für "The Hellfire Demos" zuletzt aktiv war.
Ich habe heute erst wieder in dieses Debüt reingehört und war genauso begeistert wie damals als ich diesen Dreher entdeckt habe.

So stark auch die späteren Werke der Engländer sind, so sehr sollte man dennoch auch "In Battle There Is No Law" zu schätzen wissen, da es der Auftakt gewesen ist für eine beispiellose Karriere im Death Metal. BOLT THROWER gibt es nicht mehr, aber vergessen wird man ihre Musik niemals! 
Am 12.06.1988 erschien dieser Erstling bei Vinyl Solution.

[Adrian]

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