Donnerstag, 9. Januar 2014

Lesetipp: Mein Konzertjahr 2013 - Part I


Nach dem ich gestern meine Festivals des Jahres rekapituliert habe, bleibe ich erst einmal an der Live-Front und stelle ein paar Konzerte vor, die ich  2013 besucht habe. Natürlich wird die Liste nicht vollständig werden. Aber ich versuche mal die besten sechs Stück vorzustellen. Hier die ersten drei!

Crustcore ist ein Genre, was man nicht alle Tage begutachten kann und umso heißer war im März die hessische Hartwurst-Szene als sich ENABLER, MARTYRDÖD und die göttlichen ROTTEN SOUND in Mainhatten die Ehre gaben und in der Kellerkammer des (inzwischen alten) Elfer Clubs die AMPs zum Glühen brachten. Besonderes Highlight war aber vor allem ein alter Fettsack, der durch seinen Alkoholkonsum die Kontrolle verlor, ins Drumkit von MARTYRDÖD stürzte und den Gig vorzeitig beendete, um dann den Rest des Abends wie ein angeschossener Elefant auf dem Boden zu pennen. Kult!



HIGH SPIRITS - Florinsmarkt / Koblenz
Die amerikanischen Heavy-Rocker HIGH SPIRITS kamen im April nach Koblenz und erschütterten den Florinsmarkt. Die Band hat es geschafft den Laden ziemlich vollzupacken und eine Metal-Show hinzulegen, die im traditionellen Rock-Bereich ihres Gleichen sucht. Mit Songs wie 'Another Night (In The City)' oder 'Full Power' wussten die Jungs aus Chicago wie man der Meute in Rheinland-Pfalz einheizt und waren gleichzeitig auch für einen netten Plausch vor dem Laden zu haben. Ein denkwürdiger Abend!




FUNERAL WHORE & CHAPEL OF DISEASE / Koblenz
Noch mal Koblenz, noch mal Florinsmarkt. Diesmal mit gleich zwei gleichwertigen Todesblei-Torpedos. Die Niederländer von FUNERAL WHORE habe ich letztes Jahr nicht zum allerersten Mal, aber zum ersten Mal seit längerem wieder zu Gesicht bekommen und freute mich dabei nicht nur auf einen tollen Auftritt, sondern auch auf das Wiedersehen mit den echt sympathischen Musikern, die sich so entspannt und offen präsentieren wie es in der Metal-Szene Standard sein sollte. Musikalisch konnten sie mit dem neuen Material vom letzten Album absolut überzeugen und bereiteten ein gutes Feld für CHAPEL OF DISEASE vor. Die Kölner sind ebenfalls ultra-sympathisch und machen ebenso großartigen Old-School Death. Es ist zwar immer eine ganz schöne Fahrerei in die Koblenzer Altstadt, aber die Konzerte im Florinsmarkt sind meist leider geil.


wird fortgesetzt...

[Adrian]

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