Mittwoch, 12. Dezember 2012

Bands Of The Year: Die Plätze 4 und 3


Bei Platz 4 und 3 des Bands Of The Year Rankings habe ich wieder einmal ein Problem, das ich bisher schon ein paar Mal hatte, im Zusammenhang mit dieser Reihe. Ich habe nichts, was ich rezensieren könnte. Von DESERTED FEAR auf Platz vier habe ich bereits das Debütalbum besprochen und von BORN FROM PAIN habe ich alle Alben auseinander genommen, die mir zur Verfügung standen (Schande über mich, dass ich noch nicht die ganze Diskographie besitze, aber gelobe Besserung ;). Was bleibt also noch zutun? 
Beim letzten Mal habe ich in diesem Fall die Live-Qualitäten der Band geadelt und da ich dies schon für powermetal.de getan hab, kann ich euch recht einfach die damaligen Texte präsentieren. Zugegeben, etwas faul ist das ja schon, aber ich bin mir sicher, dass die wenigsten beide Reviews schon kennen. Morgen gibt es dafür mit den beiden Top-Bands des Jahres einen umso großartigeren Abschluss der Reihe. Freut euch also auch was Besonderes! 



[...]DESERTED FEAR aus Thüringen sind nicht nur im direkten Vergleich, sondern auch für sich genommen ein echter Leckerbissen. Die Death-Metaller locken nicht nur mehr Zuschauer vor die Bühne, sondern erschaffen auch eine Partystimmung in den ersten Reihen, die an diesem Abend nach ihresgleichen suchen wird. Mit "My Empire" erscheint aktuell ihr Debüt über FDA Rekotz und man nimmt nicht zuviel vorweg, wenn man sagt, dass dieser Gig eine eindeutige Kaufempfehlung darstellt. Mit 'Battalion Of Insanities' steigt man rasant in das voll gepackte Set ein, das durchgängig dazu geeignet ist, die Birne kreisen zu lassen. Davon lässt sich die Band auch selbst anstecken und feiert mit, während sich Sänger Mahne leidenschaftlich das Organ aus der Kehle growlt. Und so geht auch unter anderem bei 'Morbid Infection' und 'Fields Of Death' mördermäßig der Punk ab, bevor der mächtige und epische Rausschmeißer 'Bury Your Dead' die Messe schließt. Allerdings macht er das nicht, ohne noch einmal richtig für Nackenschmerzen gesorgt zu haben. Am Ende des Gigs sieht man den vier Mitteldeutschen an, dass sie zufrieden mit ihrer Leistung sind und die Tatsache, dass ihr Merch-Stand gerne besucht wird, zeigt auch, dass die Anwesenden heute absolut begeistert sind. [...]

Platz #3: Born From Pain

[...]Jeder, der bis zum Auftritt der letzten Band an diesem Abend ausharren konnte, soll belohnt werden. Denn es sind keine Geringeren als BORN FROM PAIN, die gegen 23 Uhr die Bühne entern. Trotz einiger Veränderungen im Line-Up der Band während den vergangenen Jahre haben sie nichts von ihrer Kraft verloren und sind live so stark wie eh und je. Die Kombination aus klassischem Hardcore und  einer leichten Kante Metal überzeugt mal wieder und zeigt den meisten, eher trendorientierten Vorbands, wo der Hammer hängt. Los geht es mit dem aktuellen Album "Survival", Songs wie 'Sons Of A Dying World' und 'State Of Mind' treffen bei vielen Fans auf  offene Ohren und man kann die Menge nach Kräften mitgrölen hören.
Nachdem sich die Fans nach einigen kleineren Moshgefechten warm gemacht haben, wissen auch die Holländer, welche Stunde es geschlagen hat, und hauen mit 'The New Hate' ihren wohl größten Gassenhauer raus. Die Menge tobt und der Eine oder Andere kann sogar mit voller Kraft den Refrain mitsingen, falls er im richtigen Moment das Mikrofon von Rob Franssen vors Gesicht gehalten bekommt. Auch nach diesem Song, der eines der Highlights dieses Auftritts darstellt, macht die Band unbeirrt weiter. Songs wie 'Relentless' und 'Stop At Nothing' gepaart mit den ehrlichen Ansagen des Frontmanns machen weiterhin Spaß. Wenn man etwas an diesem sehr gelungenen Auftritt kritisieren möchte, könnte man höchstens die etwas zu leisen Vocals und das doch sehr abrupte Ende der Vorstellung anführen.

[Adrian]

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