Donnerstag, 14. März 2019

Reingehört: Crematory Stench ”Grotesque Deformities“

Wer bereits SKELETAL REMAINS oder auch MORFIN mochte, darf sich freuen. Denn mit CREMATORY STENCH dringt die nächste bluttriefende Old-School-Death-Band aus Kalifornien an die Oberfläche. Mit "Grotesque Deformities" erscheint (Dank FDA Records) die 2018er Demo endlich auch als ordentlicher CD-Release auf dem europäischen Markt.
Was ein Geballer! Hier bricht nach einem kurzen Intro die Hölle über den Hörer
hinein. Ohne generische Brutal-Death-Trademarks wütet dieser Mini-Release in bester POSSESSED- und MANTAS-Manier traditionsbewusst durch den Gehörgang. Darf man dieses Bombardement als chaotisch bezeichnen? Natürlich, denn man gibt einen Fick auf angenehme Hörbarkeit oder Struktur im allgemeinen. Aber das macht diesen Dreher erst so interessant und lässt den Bandnamen wahrhaftig werden. Denn das Drumming und die Riffs lodern wild wie die Flammen eines Krematoriums und der verrottete Sound liegt darüber wie ein Nebel aus Verwesung. Wenn dann noch ein klassisches „Ugh!“ ausgestoßen wird, ist es endgültig um mich geschehen. 
CREMATORY STENCH macht bei Gott nichts neues, aber denkt Motive der frühen Proto-Death-Ursuppe so konsequent weiter, dass man nicht anders kann als von "Grotesque Deformities" hypnotisiert zu werden. 

Atmosphäre, Sound und Song-Writing passen perfekt zusammen wie Leichenwachs und Madenfrass und sollten niemanden kalt lassen - vor allem wenn man der Frühphase extremer Musik huldigt. Freut euch  auf den April, da kommt was Fettes auf euch zu!
Ab 26.04.2019 gibt es das Teil bei FDA Records zu erwerben.

[Adrian]

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