Freitag, 11. Januar 2019

Reingehört: Gathering Darkness "The Inexorable End"

Das neue Jahr ist zwar schon elf Tage alt, aber wir sind immer noch damit beschäftigt einige Releases aus 2018 abzuarbeiten, die bisher unter unserem Radar geflogen sind. Auch die neue EP der Nordspanier von GATHERING DARKNESS gehört zu diesem Backlog. "The Inexorable End" ist aber kein Ende wie es der Titel vermuten lässt, sondern vielmehr eine Zelebrierung der ersten 20 Bandjahre.
Bereits vor mehr als drei Jahren habe ich mich erstmals mit den Cantabrianern
auseinandergesetzt, weswegen ich dieses Mal genauer hinhöre, bevor ich sie vorschnell als generische Brutal-Deather abtue. Denn der Grad an Abwechselung ist deutlich höher als bei anderen Textmarker-Logo-Kapellen in diesem Sektor. In einigen Passagen von 'Everything Dies Alone' merkt man dem Vierer auch ihre Doom-Metal-Vergangenheit an. In der Hauptsache geht es allerdings mit Stakkato-Beats und Staubsauger-Grunzerei knapp 12 Minuten hart zur Sache. Durch die eingewebten Auflockerungen wie dezente Melodie-Ausflüge und herbe Groove-Attacken, kommt dennoch keine Langweile auf. 

Alles in allem gibt es also zwei Daumen hoch für "The Inexorable End". Auch wenn ich den meisten extremen Death Metal Combos  nicht besonders zugeneigt bin, muss ich sagen, dass GATHERING DARKNESS mich auch dieses Mal gut unterhalten. Brutalität muss also nicht zwangsläufig stumpf sein. Muy bien! 

Bereits seit 12.10.2018 liegt diese 4 Track EP vor und kann bei der Band selbst bestellt werden.

[Adrian]

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