Donnerstag, 6. März 2014

Songs Of The Night vol. 3: Ragnarok - Ofermod - Funeral Mist

Mitten in der Nacht und keine Lust ins Bett zu gehen. Also Last.FM angeworfen und geschaut, was uns die Mühle heute so andrehen will. Allerdings sehe ich (Achtung Wortspiel!) schwarz, dass es heute wirklich abwechslungsreich wird.

Diese Band sollte man kennen.
RAGNAROK ist eine Institution der norwegischen Schwarzmetall Szene und gehört auch an der Live-Front zu meinen absoluten Favoriten. Da kann man eigentlich kaum noch einer Empfehlung sprechen, aber den Song 'Bless Thee For Granting Me Pain' kannte ich bisher auch noch nicht und der Titel überzeugt mich mit seiner ordentlichen Thrash und Black'n'Roll-Schlagseite. Sehr fein!

Als nächstes käme eigentlich ONDSKAPT, aber da wir beim letzten Mal bereits über diese Kapelle  gesprochen haben, drücken wir hier ausnahmsweise mal auf die Skip-Taste. Dafür bekomme ich dann
OFERMOD(die ich lange als OPFERMORD tituliert habe) vorgesetzt. Wirklich interessiert hat mich diese Band nie. Ich kannte sie vornehmlich von dem Konzert-Zitat "Die Band ist scheiße, wann spielen endlich OFERMOD? - Das sind OFERMOD!". 'Death Canata' ist ein ganz netter Titel, der sich ziemlich unverfälscht am klassischen Schwarzheimer Stil der frühen 90er orientiert. Allerdings ist  kein Track, der mich völlig für diese Band begeistern kann. Das Drum klingt getriggert und klinisch, die Vocals sind schön rotzig aber leider auch etwas zu dominant im Vordergrund wodurch die schweren Gitarren ihre Macht nicht richtig entfalten können. Die sechs Minuten ziehen sich so ganz schön hin.

Langsam wird es etwas eintönig. Schon wieder Black Metal? Ich  habe das Gefühl Last.FM hat mir abseits der schwarzen Beschallung nichts mehr anzubieten. Na gut, was haben wir denn hier.
FUNERAL MIST. Noch so eine Old-School Band, die sich an der zweiten Welle orientiert und so klingt als sei sie im Helvete gegründet worden. Zeitlich käme das zwar hin, aber tatsächlich ist der Begräbnis-Nebel eine Kapelle Stockholms. 'Jesus Saves' wabert hynoptisch vor sich hin und nutzt den verwaschenen Sound zu seinen Gunsten aus. Eigentlich ganz vernünftig, was die Buben hier treiben, aber ich wäre glücklicher darüber gewesen wenn mir der Algorithmus von Last.FM etwas anderes vorgeschlagen hätte. Denn Langsam gehen mir die Synonyme für Black Metal und Schwarzmetaller aus.

Insgesamt war es mal wieder sehr interessant zu sehen, was einem das olle Musikprogramm so vorschlägt. Allerdings bezweifle ich doch sehr stark, dass es keine andere Musik mehr gibt, die man mir zeigen könnte abseits von Black Metal. Deswegen werde ich in der nächsten Woche mir etwas anderes überlegen und mir auf anderem Wege drei Titel vorschlagen lassen.

[Adrian]

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